The National Times - Präsidentschaftwahl in DR Kongo: Opposition tendiert zu Einheitskandidat

Präsidentschaftwahl in DR Kongo: Opposition tendiert zu Einheitskandidat


Präsidentschaftwahl in DR Kongo: Opposition tendiert zu Einheitskandidat
Präsidentschaftwahl in DR Kongo: Opposition tendiert zu Einheitskandidat / Foto: © AFP

Wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo zeichnet sich ein möglicher Einheitskandidat für die Opposition ab. Am Sonntag zog bereits der vierte Politiker seine Kandidatur zugunsten des ehemaligen Gouverneurs der südlichen Provinz Katanga, Moise Katumbi, zurück. Er habe entschieden, "in einer Welle der nationalen Einheit" die Kräfte für eine Kandidatur Katumbis zu bündeln, sagte Delly Sesanga, Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender der Partei Envol, in der Hauptstadt Kinshasa.

Textgröße ändern:

Vor dem offiziellen Beginn des Wahlkampfs im November waren 26 Kandidaten im Rennen um die Präsidentschaft. Seitdem haben der ehemalige Ministerpräsident Augustin Matata Ponyo sowie zwei weniger bekannte Kandidaten ihre Kandidatur zugunsten Katumbis zurückgezogen.

Die Präsidentschaftswahl am 20. Dezember wird in einem einzigen Durchgang stattfinden. Es wird davon ausgegangen, dass dies dem amtierenden Präsidenten Felix Tshisekedi zugute kommt.

Sesanga warnte, das Wahlformat ließe der Opposition in dem zentralafrikanischen Staat "wenig Alternativen, um der Falle der Stimmenzersplitterung zu entgehen". Der Abgeordnete aus der Provinz Kasai-Central hatte Tshisekedi bei der Wahl 2018 unterstützt, ist aber inzwischen zu einem bitteren Kritiker geworden. Der Präsident habe seine Versprechen nicht gehalten und sei unfähig, "das Land in Ordnung zu bringen", sagte Sesanga.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Wadephul sieht "weitergehende Pläne" Moskaus über die Ukraine hinaus

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sieht "weitergehende Pläne" des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinaus. Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass zu diesen auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören könnten, sagte Wadephul am Montagabend in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte", fügte er hinzu.

Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben

Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des Besuchs des litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevicius in Berlin die Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für Deutschland unterstrichen. "Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands und die Sicherheit von Berlin wird auch in Vilnius verteidigt", sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sinkevicius im Bundeskanzleramt.

In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig

Er galt einst als einer der mächtigsten Politiker in Washington und musste später im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis - nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden im Bundesstaat Illinois am Montag mitteilten.

Textgröße ändern: