The National Times - Präsident von Guinea-Bissau spricht von Putschversuch

Präsident von Guinea-Bissau spricht von Putschversuch


Präsident von Guinea-Bissau spricht von Putschversuch
Präsident von Guinea-Bissau spricht von Putschversuch / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Nach den Zusammenstößen in Guinea-Bissau mit mindestens zwei Toten hat Präsident Umaro Sissoco Embaló von einem "Putschversuch" gesprochen. Dies werde "schwerwiegende Konsequenzen" haben, sagte Embaló am Samstag nach seiner Rückkehr aus Dubai, wo er an der UN-Klimakonferenz teilgenommen hatte. Embaló, der im Dezember 2019 für eine fünfjährige Amtszeit gewählt worden war, hatte im Februar 2022 einen Putschversuch überstanden.

Textgröße ändern:

Die Armee rief am Samstag die Mitglieder der Nationalgarde auf, nach den Zusammenstößen mit der Präsidentengarde in ihre Unterkünfte zurückzukehren. Mitglieder der Nationalgarde hatten am Donnerstagabend eine Polizeiwache gestürmt und zwei Regierungsmitglieder vorübergehend befreit, die von der Polizei auf Veranlassung eines vom Präsidenten ernannten Sonderermittlers in Gewahrsam genommen worden waren.

Finanzminister Souleiman Seidi und Finanz-Staatssekretär Antonio Monteiro waren von der Polizei mehrere Stunden zu einer Geldentnahme von zehn Millionen Dollar (rund neun Millionen Euro) aus der Staatskasse befragt worden.

Guinea-Bissau leidet unter chronischer politischer Instabilität. Seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1974 kam es in dem westafrikanischen Land zu einer Reihe von Putschen und Putschversuchen.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Wadephul sieht "weitergehende Pläne" Moskaus über die Ukraine hinaus

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sieht "weitergehende Pläne" des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinaus. Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass zu diesen auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören könnten, sagte Wadephul am Montagabend in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte", fügte er hinzu.

Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben

Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des Besuchs des litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevicius in Berlin die Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für Deutschland unterstrichen. "Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands und die Sicherheit von Berlin wird auch in Vilnius verteidigt", sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sinkevicius im Bundeskanzleramt.

In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig

Er galt einst als einer der mächtigsten Politiker in Washington und musste später im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis - nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden im Bundesstaat Illinois am Montag mitteilten.

Textgröße ändern: