The National Times - Bundesländer wollen Katalog zu Umgang mit KI an Schulen erarbeiten

Bundesländer wollen Katalog zu Umgang mit KI an Schulen erarbeiten


Bundesländer wollen Katalog zu Umgang mit KI an Schulen erarbeiten
Bundesländer wollen Katalog zu Umgang mit KI an Schulen erarbeiten / Foto: © AFP/Archiv

Die Bundesländer wollen einen gemeinsamen Themen- und Empfehlungskatalog zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) an Schulen erarbeiten. Vorgelegt werden soll der gemeinsame Handlungsrahmen im kommenden Jahr, wie die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) am Freitag in Berlin nach einer Fachtagung zum Thema "KI in schulischen Bildungsprozessen" mitteilte.

Textgröße ändern:

Den Angaben nach soll das Land Nordrhein-Westfalen die Federführung bei der Abstimmung zwischen den Kultusministerien übernehmen. Das Bundesland gab seinen Schulen nach eigenen Angaben bereits Anfang des Jahres einen Leitfaden an die Hand, der sich insbesondere dem Umgang mit textgenerierender KI wie dem Chatbotprogramm ChatGPT widmet.

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Dorothee Feller (CDU) erklärte, sie sehe enormes Potenzial von Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) etwa für die individuelle Lernförderung von Kindern und Jugendlichen. "Richtig eingesetzt, kann KI den Schülerinnen und Schülern zum Beispiel entlang pädagogisch bestimmter Kriterien zielgenaues Feedback zu den von ihnen in ganz unterschiedlichen Fächern bearbeiteten Aufgaben geben und sie damit beim Lernen zu unterstützen."

Die Lehrkräfte könnten von KI außerdem dabei unterstützt werden, Unterrichtsmaterial auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu erstellen, fügte Feller an. "Wenn sie als Hilfsmittel richtig eingesetzt wird, kann KI unsere Lehrerinnen und Lehrer also entlasten und die Unterrichtsqualität gleichzeitig steigern. Dazu wollen wir die Schulen ermutigen."

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Wadephul sieht "weitergehende Pläne" Moskaus über die Ukraine hinaus

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sieht "weitergehende Pläne" des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinaus. Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass zu diesen auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören könnten, sagte Wadephul am Montagabend in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte", fügte er hinzu.

Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben

Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des Besuchs des litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevicius in Berlin die Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für Deutschland unterstrichen. "Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands und die Sicherheit von Berlin wird auch in Vilnius verteidigt", sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sinkevicius im Bundeskanzleramt.

In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig

Er galt einst als einer der mächtigsten Politiker in Washington und musste später im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis - nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden im Bundesstaat Illinois am Montag mitteilten.

Textgröße ändern: