The National Times - Esken verweist für Aussetzung der Schuldenbremse 2024 auf Ukraine-Hilfen

Esken verweist für Aussetzung der Schuldenbremse 2024 auf Ukraine-Hilfen


Esken verweist für Aussetzung der Schuldenbremse 2024 auf Ukraine-Hilfen
Esken verweist für Aussetzung der Schuldenbremse 2024 auf Ukraine-Hilfen / Foto: © AFP/Archiv

SPD-Chefin Saskia Esken hält die die Aussetzung der Schuldenbremse wegen der milliardenschweren Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine auch im kommenden Jahr für nötig. "Der Krieg in der Ukraine dauert ja fort", sagte Esken am Montag nach einer SPD-Präsidiumssitzung in Berlin. Deutschland müsse der Ukraine weiter militärische, humanitäre und finanzielle Hilfe leisten. "Insofern ist die Ausnahmeregel für das Jahr 2024 dringend geboten."

Textgröße ändern:

Dazu sei die SPD nun "mit unseren Koalitionspartnern in Verhandlungen", sagte Esken. Die FDP lehnt eine Aussetzung der Schuldenbremse auch 2024 bisher kategorisch ab. Finanzminister Christian Lindner (FDP) fordert statt dessen Einsparungen, auch bei Sozialleistungen.

Dem erteilte Esken eine Absage. "Für uns ist vollkommen klar, dass zur Klärung, zur Lösung dieser Situation nicht beitragen können Kürzungen am Sozialstaat", sagte sie.

Esken bezeichnete es gleichzeitig als "Fehler", dass die Bundesregierung für dieses Jahr nicht schon Anfang 2023 die Schuldenbremse ausgesetzt habe. Dies werde nun nachgeholt, nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Finanzierungsmethoden für unzulässig erklärt habe. Dies heiße aber nicht, dass die Karlsruher Richter Krisenbewältigung und Investitionen an sich in Frage gestellt hätten. Diese seien weiter möglich.

Esken begrüßte, dass nun auch aus den Bundesländern Rufe nach einer Reform der Schuldenbremse kommen, um Investitionen zu ermöglichen. Dies habe aber noch nichts damit zu tun, wie der Haushalt 2024 aufgestellt werde.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Nach Wahl: Parlament in Äthiopien bestätigt Ministerpräsident Abiy im Amt

Nach der Wahl im Juni hat das Parlament in Äthiopien Ministerpräsident Abiy Ahmed am Montag im Amt bestätigt. Ahmed war von seiner regierenden Wohlstands-Partei PP aufgestellt worden, er war der einzige Kandidat. Ahmed ist seit 2018 Ministerpräsident des ostafrikanischen Landes, seine PP hatte sich bei der Parlamentswahl am 1. Juni rund 90 Prozent der Sitze im Parlament in Addis Abeba gesichert.

Kiew gibt Nutzung von KI-Luftabwehrgeschützen bekannt

Die ukrainische Luftwaffe hat die Nutzung von mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitenden Luftabwehrgeschützen bekannt gegeben. Um auf russische Angriffe mit düsenbetriebenen Drohnen zu reagieren, würden nun "robotische Geschütze auf Brücken installiert", sagte der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Juri Ihnat, am Montag im nationalen Fernsehen. Es habe bereits Abschüsse gegeben, fügte er hinzu.

Frühere Trump-Sprecherin Leavitt arbeitet künftig bei Fox News

Die frühere Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Karoline Leavitt, arbeitet künftig für den Sender Fox News. Die 29-Jährige werde dort ab dem 1. November als Kommentatorin tätig sein, teilte die Geschäftsführerin von Fox News Media, Suzanne Scott, am Montag mit. Sie solle in allen Programmen "authentische und pointierte Einblicke" liefern, erklärte Scott.

USA ziehen nach verdächtigem Vorfall B-1-Bomber von britischem Militärstützpunkt ab

Nach dem verdächtigen Vorfall am britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford vor einer Woche haben die USA alle ihre dort stationierten B-1-Bomber abgezogen. Die Verlegung der Flugzeuge sei nach neuen Hinweisen auf ein vom Iran unterstütztes Komplott erfolgt, berichtete die "New York Times" am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter. Demnach habe sich die Lage in den vergangenen 24 Stunden zugespitzt. London erklärte dagegen, der Stützpunkt sei sicher.

Textgröße ändern: