The National Times - CDU-Verkehrsexperte spricht sich für Helmpflicht beim Fahrradfahren aus

CDU-Verkehrsexperte spricht sich für Helmpflicht beim Fahrradfahren aus


CDU-Verkehrsexperte spricht sich für Helmpflicht beim Fahrradfahren aus
CDU-Verkehrsexperte spricht sich für Helmpflicht beim Fahrradfahren aus / Foto: © AFP/Archiv

CDU-Verkehrsexperte Thomas Bareiß hat eine Helmpflicht beim Fahrradfahren vorgeschlagen. "Früher oder später müssen wir über eine Helmpflicht in Deutschland sprechen", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag der Zeitung "Welt" (Freitagsausgabe). Immer mehr Menschen nutzten das Rad, dadurch steige die Zahl der Unfälle rasant an.

Textgröße ändern:

Vertreter der Ampel-Koalition reagierten ablehnend. Der FDP-Radverkehrsexperte Valentin Abel sagte der "Welt", das Radfahren müsse insgesamt sicherer gemacht werden. Dazu gehöre der Aufruf, "freiwillig einen Helm zur eigenen Sicherheit" zu tragen. Hinzu kämen "bauliche Methoden" und eine entsprechende Städteplanung.

Auch SPD und Grüne erklärten nach Angaben der Zeitung, die Sicherheit vor allem mit einer verbesserten Straßeninfrastruktur stärken zu wollen. Eine Helmpflicht lehnen beide Parteien demnach ebenfalls ab. Teils offen zeigten sich AfD und Linke. Die AfD sprach sich für eine Helmpflicht bei gewerblichen Fahrten aus, die Linke will dies für Kinder bis 14 Jahren sowie bei Fahrten mit Elektrofahrrädern.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Kritik an brasilianischer Justiz wegen Einmischung in TV-Debatte vor Präsidentschaftswahl

Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist die Justiz wegen ihrer Einmischung in die letzte geplante TV-Debatte vor dem Urnengang in die Kritik geraten. Drei brasilianische Medienverbände äußerten am Freitag ihre "tiefe Empörung über die richterliche Einmischung in zuvor festgelegte Regeln". Der Sender Globo hatte die Debatte nach zwei kurzfristigen Gerichtsentscheidungen abgesagt.

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Textgröße ändern: