The National Times - Aktivisten: 33 Tote Soldaten bei IS-Angriff auf Armeebus in Syrien

Aktivisten: 33 Tote Soldaten bei IS-Angriff auf Armeebus in Syrien


Aktivisten: 33 Tote Soldaten bei IS-Angriff auf Armeebus in Syrien
Aktivisten: 33 Tote Soldaten bei IS-Angriff auf Armeebus in Syrien / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der getöteten Soldaten bei einem Angriff auf einen Armeebus im Osten Syriens ist nach Angaben von Aktivisten vom Samstag auf 33 gestiegen. Zuvor war die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte davon ausgegangen, dass bei der Attacke der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) 26 Menschen getötet wurden. Es sei der Angriff mit den meisten Toten des IS in diesem Jahr gewesen, hieß es weiter. Das syrische Außenministerium machte indes die USA für den Angriff verantwortlich.

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Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle für Menschenrechte bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von Aktivisten in Syrien. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Nach Angaben der Organisation hatten IS-Kämpfer am Donnerstag den Armeebus in einem Hinterhalt in der Provinz Deir Essor beschossen. Neben den Getöteten wurden bei dem Angriff demnach mindestens elf weitere Soldaten verletzt. Die Dschihadistenmiliz bekannte sich später zu dem Angriff und erklärte, "zwei Militärbussen" aufgelauert zu haben.

Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wollten die Dschihadisten durch den Anschlag zeigen, dass der IS trotz der jüngst erfolgten Angriffe auf seine Anführer "immer noch aktiv und mächtig ist". Vergangene Woche hatte die Miliz den Tod ihres Anführers Abu al-Hussein al-Husseini al-Kuraschi bekannt gegeben. Er soll den Angaben zufolge bei Kämpfen im Nordwesten Syriens getötet worden sein.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana veröffentlichte am Samstagabend eine Erklärung des Außenministeriums, in der es hieß, dass "die amerikanischen Besatzungstruppen und deren terroristische Organisationen" den Bus angegriffen hätten.

Die "kriminelle und terroristische Aggression" stehe "im Zusammenhang mit der Unterstützung und Förderung terroristischer Organisationen durch die Vereinigten Staaten von Amerika, an deren Spitze der Daesch steht", erklärte das Ministerium. Daesch ist die arabische Abkürzung für den Islamischen Staat.

Die IS-Miliz hatte im März 2019 den letzten Teil ihres früheren Herrschaftsgebiets in Syrien an vom US-Militär unterstützte kurdische Kräfte verloren. In den syrischen Wüstenregionen sind jedoch weiterhin IS-Dschihadisten aktiv und verüben regelmäßig tödliche Anschläge auf Regierungstruppen, pro-iranische und kurdische Kämpfer, aber auch auf Zivilisten. In den vergangenen Wochen hatten die IS-Mitglieder verstärkt im syrischen Nordosten und Norden angegriffen.

S.Mitchell--TNT

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