The National Times - Biden bittet Kongress um weitere 13 Milliarden Dollar für Ukraine-Militärhilfen

Biden bittet Kongress um weitere 13 Milliarden Dollar für Ukraine-Militärhilfen


Biden bittet Kongress um weitere 13 Milliarden Dollar für Ukraine-Militärhilfen
Biden bittet Kongress um weitere 13 Milliarden Dollar für Ukraine-Militärhilfen / Foto: © AFP

US-Präsident Joe Biden hat den Kongress um weitere 13 Milliarden Dollar (knapp zwölf Milliarden Euro) an Militärhilfen für die Ukraine gebeten. "Der Präsident hat bekräftigt, dass wir so lange wie nötig an der Seite der Ukraine stehen werden, während sie ihre Souveränität verteidigt", schrieb die Haushaltschefin des Weißen Hauses, Shalanda Young, am Donnerstag an den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy von den oppositionellen Republikanern.

Textgröße ändern:

Diese Strategie habe "erfolgreich unsere Verbündeten und Partner vereint und die Ukraine ausgerüstet, um sich gegen den russischen Angriff zu wehren", fügte Young hinzu. Jetzt beantrage die Regierung zusätzliche Mittel für militärische, wirtschaftliche und humanitäre Hilfe für die Ukraine, wie auch für andere Länder, die unter den Auswirkungen des "brutalen Einmarsches" Russlands in die Ukraine leiden würden.

Die USA sind der wichtigste Unterstützer der Ukraine im Krieg gegen Russland. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 hat Washington Kiew bereits Militärhilfen im Umfang von mehr als 43 Milliarden Dollar zugesagt.

In den Reihen der oppositionellen Republikaner stoßen die umfassenden Militärhilfen teilweise auf Kritik. McCarthy hatte im vergangenen Jahr mit der Aussage für Aufsehen gesorgt, es dürfe keinen "Blankoscheck" für die Ukraine geben.

Auch in der Bevölkerung gibt es zunehmende Vorbehalte. In einer vergangene Woche vom Nachrichtensender CNN veröffentlichten Umfrage erklärten 55 Prozent der Bürger, der Kongress solle keine zusätzlichen Militärhilfen für die Ukraine billigen. 51 Prozent der Befragten waren der Auffassung, die USA hätten der Ukraine bereits ausreichend Hilfe zur Verfügung gestellt.

V.Allen--TNT

Empfohlen

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Textgröße ändern: