The National Times - Präsidentschaftskandidat in Ecuador nach Wahlkampfveranstaltung erschossen

Präsidentschaftskandidat in Ecuador nach Wahlkampfveranstaltung erschossen


Präsidentschaftskandidat in Ecuador nach Wahlkampfveranstaltung erschossen
Präsidentschaftskandidat in Ecuador nach Wahlkampfveranstaltung erschossen / Foto: © AFP

In Ecuador ist der Präsidentschaftskandidat und Journalist Fernando Villavicencio nach einer Wahlkampfveranstaltung in Quito am Mittwochabend erschossen worden. Der ecuadorianische Präsident Guillermo Lasso bestätigte Villavicencios Tod im Onlinedienst X, der vorher Twitter hieß, und verkündete, dass "dieses Verbrechen nicht ungestraft bleiben wird".

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Auch örtliche Medien berichteten, Villavicencio sei nach der Kundgebung in einem Stadion im Norden Quitos erschossen worden und beriefen sich dabei auf Innenminister Juan Zapata. Die Zeitung "El Universo" schrieb, Villavicencio sei "mit drei Schüssen in den Kopf" getötet worden.

Der 59-jährige Zentrist und ehemalige Abgeordnete war einer von acht Kandidaten für die auf den 20. August angesetzte vorgezogene Präsidentschaftswahl. Lasso sagte, er habe seine höchsten Sicherheitsbeamten nach dem "Ereignis, das das Land schockiert hat", zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen. "Das organisierte Verbrechen ist zu weit gegangen", erklärte Lasso.

In jüngsten Umfragen lag Villavicencio mit rund 13 Prozent der Wählerstimmen an zweiter Stelle hinter der Anwältin Luisa González, die dem ehemaligen linksgerichteten Präsidenten Rafael Correa nahe steht. Anfang des Monats hatte Villavicencio erklärt, dass er und sein Team Drohungen erhalten hätten.

Nachdem im Mai gegen den amtierenden Präsidenten Lasso ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet worden war, löste dieser das Parlament auf und rief Neuwahlen aus.

P.Murphy--TNT

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