The National Times - Internationale Medien fordern Regulierung von Künstlicher Intelligenz

Internationale Medien fordern Regulierung von Künstlicher Intelligenz


Internationale Medien fordern Regulierung von Künstlicher Intelligenz
Internationale Medien fordern Regulierung von Künstlicher Intelligenz / Foto: © AFP/Archiv

Führende internationale Medienunternehmen haben an die Politik appelliert, den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Nachrichtenbereich gesetzlich zu regulieren. Unternehmen, die KI anwendeten, sollten urheberrechtlich geschützte Texte und Bilder erst nach Genehmigung zur Erstellung von Inhalten einsetzen dürfen, erklärten die Medien in einem am Mittwoch veröffentlichten offenen Schreiben. Unter den Unterzeichnern waren die Nachrichtenagenturen AFP und Associated Press sowie die Fotoagentur Getty Images.

Textgröße ändern:

KI-Tools drohten Geschäftsmodelle zu zerstören, das Internet mit Fehlinformationen zu überschwemmen und gegen das Urheberrecht zu verstoßen, hieß es in der Erklärung. Die Unternehmen sprachen sich zudem für "den verantwortungsvollen Fortschritt und Einsatz generativer KI" aus. Zugleich forderten sie aber einen "rechtlichen Rahmen" und die "Einführung von Regulierungsmaßnahmen" zum Schutz von Inhalten, "um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Medien zu erhalten".

Zudem müssten alle KI-basierten Inhalte deutlich gekennzeichnet werden, forderten die Mediengruppen. Führende KI-Entwickler wie Meta, Microsoft und Open AI sollten außerdem Maßnahmen ergreifen, um Vorurteile und Desinformation in ihren Diensten zu beseitigen.

Mit dem Start und weltweiten Erfolg des auf KI basierenden Chatbots ChatGPT seit vergangenem Herbst hat das Thema massiv an Bedeutung gewonnen. KI-Systeme sind in der Lage, aus kurzen Textanweisungen eine Fülle von Inhalten zu generieren.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Textgröße ändern: