The National Times - DeSantis setzt seine Wahlkampfmanagerin ab

DeSantis setzt seine Wahlkampfmanagerin ab


DeSantis setzt seine Wahlkampfmanagerin ab
DeSantis setzt seine Wahlkampfmanagerin ab / Foto: © AFP/Archiv

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Ron DeSantis hat angesichts von Schwierigkeiten im Rennen gegen seinen Rivalen Donald Trump seine Wahlkampfmanagerin abgesetzt. Der Gouverneur des Bundesstaates Florida setzte an die Stelle von Generra Peck seinen Stabschef im Gouverneursbüro, James Uthmeier, wie das Wahlkampfteam des rechten Hardliners am Dienstag bestätigte. Medienberichten zufolge soll Peck aber als Chefstrategin im Wahlkampfteam von DeSantis weiterarbeiten.

Textgröße ändern:

Der 44-jährige Gouverneur gilt als gefährlichster Herausforderer von Trump im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner für die Wahl 2024. DeSantis liegt in Umfragen zum Bewerberfeld der Konservativen auf dem zweiten Platz, allerdings mit riesigem Abstand hinter dem Ex-Präsidenten.

Laut einer Umfrage von Ende Juli kommt Trump auf 58 Prozent und DeSantis auf 15 Prozent. Der 77-jährige Rechtspopulist konnte seinen Vorsprung auf seinen Rivalen in den vergangenen Monaten trotz zahlreicher juristischer Probleme und gleich drei Anklagen ausbauen.

Nach den Kongress-Zwischenwahlen vom vergangenen November hatte es noch so ausgesehen, als könnten die Republikaner sich von Trump abwenden und hinter DeSantis versammeln. Vom Ex-Präsidenten unterstützte Kandidaten hatten bei den sogenannten Midterms schlecht abgeschnitten, DeSantis dagegen war in einem Erdrutschsieg als Gouverneur wiedergewählt worden.

In den folgenden Monaten aber schwächelte DeSantis, der sich als Kämpfer gegen eine linke "woke"-Ideologie gibt. So hatte er Schwierigkeiten, eine Verbindung zur konservativen Wählerbasis aufzubauen. Erst kürzlich entließ DeSantis ein Drittel der Mitarbeiter seines Wahlkampfteams.

Die Republikaner werden ihren Präsidentschaftskandidaten bei Vorwahlen im kommenden Jahr bestimmen. Der Sieger der Vorwahlen wird dann bei der Präsidentschaftswahl im November 2024 Amtsinhaber Joe Biden von der Demokratischen Partei herausfordern.

S.Lee--TNT

Empfohlen

G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel frei - Ölpreise fallen

Angesichts gestiegener Treibstoffpreise und auf Druck aus den USA haben die G7-Staaten am Freitag die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven vereinbart. Die Freigabe solle "sofort beginnen" und sich über vier Monate erstrecken, "einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage", hieß es in der G7-Erklärung. Die Ölpreise gaben deutlich nach.

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Textgröße ändern: