The National Times - Mann bei Schusswaffenangriff in Israel lebensgefährlich verletzt

Mann bei Schusswaffenangriff in Israel lebensgefährlich verletzt


Mann bei Schusswaffenangriff in Israel lebensgefährlich verletzt
Mann bei Schusswaffenangriff in Israel lebensgefährlich verletzt / Foto: © AFP

Bei einem Schusswaffenangriff in Tel Aviv ist am Samstag ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Wie die israelische Polizei mitteilte, wurde der mutmaßliche Angreifer nach der Tat in einem Geschäftsviertel von Tel Aviv von einem bewaffneten Beamten erschossen. Die Polizei sprach von einem "terroristischen Angriff".

Textgröße ändern:

Städtische Beamte waren demnach im Stadtzentrum auf einen jungen Mann aufmerksam geworden, der sich verdächtig benommen habe. Als sie ihn hätten kontrollieren wollen, habe er das Feuer auf einen der Beamten eröffnet und diesen lebensgefährlich verletzt. Einem anderen Beamten sei es "gelungen, den Terroristen zu neutralisieren", erklärte die Polizei weiter. Die Tat löste demnach einen Großeinsatz der Polizei aus.

Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde der attackierte Beamte wiederbelebt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebe weiterhin in Lebensgefahr.

Die Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Erst am Freitag hatten israelische Siedler im Westjordanland einen 19-jährigen Palästinenser getötet.

Seit Beginn des Jahres sind laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Zahlen mindestens 207 Palästinenser, 27 Israelis, eine Ukrainerin und ein Italiener getötet worden. Bei einem großen Teil der Opfer handelt es sich um Zivilisten.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag zu Staatsbesuch nach Frankreich

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Frankreich. Der Besuch "würdigt die enge Freundschaft und tiefe Verbundenheit" zwischen Frankreich und Deutschland und "unterstreicht die Vielfalt ihrer Beziehungen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Es handelt sich um den ersten Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Frankreich seit 13 Jahren.

Kiews Bürgermeister Klitschko beschreibt Lage nach Angriffen auf Brücke als "sehr dramatisch"

"Der Feind reißt Kiew auseinander": Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Lage in der ukrainischen Hauptstadt nach russischen Angriffen auf eine wichtige Brücke als "sehr dramatisch" beschrieben. "Es ist nicht mehr möglich, so zu tun, als ob wir jetzt noch so wie in Friedenszeiten leben könnten", schrieb Klitschko am Freitag im Onlinedienst Telegram, nachdem die Sperrung der Südbrücke über den Fluss Dnipro zu Chaos in seiner Stadt geführt hatte.

Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA haben die G7-Länder sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. Noch während die Gespräche der G7-Partner liefen, sank der US-Ölpreis um fünf Prozent.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit in Bremen begonnen

In Bremen haben am Freitag die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit begonnen. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Textgröße ändern: