The National Times - Scholz an Putin: "Stoppen Sie das Blutvergießen!"

Scholz an Putin: "Stoppen Sie das Blutvergießen!"


Scholz an Putin: "Stoppen Sie das Blutvergießen!"
Scholz an Putin: "Stoppen Sie das Blutvergießen!"

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgerufen, den Krieg in der Ukraine sofort zu beenden. "Mein Appell auch an den russischen Präsidenten ist: Stoppen Sie das Blutvergießen, ziehen Sie die russischen Truppen zurück", sagte Scholz am Mittwoch in Berlin. "Es ist eine schlimme Katastrophe für das ukrainische Volk, aber auch das russische Volk leidet an diesem Krieg."

Textgröße ändern:

Der russische Angriff auf die Ukraine sei "ein eklatanter Völkerrechtsbruch und die Welt, in der wir leben, ist jetzt nicht mehr dieselbe", sagte Scholz, der von einer "Zeitenwende für Europa" sprach.

"Wir sehen jetzt viele Angriffe auf ukrainische Städte und Schulen und Wohnhäuser. Das Leid der Menschen im Kriegsgebiet macht uns alle fassungslos", sagte der Kanzler bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau.

Russland war am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert. Die Nato und ihre Mitgliedstaaten wollen nicht militärisch in den Konflikt eingreifen, unterstützen die Regierung in Kiew aber unter anderem mit Waffenlieferungen. Auch Kanada hat in Absprache mit der EU, Großbritannien und den USA scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Letzte Runde der Parlamentswahl in Myanmar soll Sieg der Junta-Partei besiegeln

Im Bürgerkriegsland Myanmar hat die dritte und letzte Runde der von der Militärjunta abgehaltenen Parlamentswahl stattgefunden. Reporter der Nachrichtenagentur AFP sahen, wie am Sonntagmorgen um 6.00 Uhr (Ortszeit, 0.30 Uhr MEZ) die Wahllokale in der zweitgrößten Stadt Mandalay sowie im Stadtteil Hlaingthaya der größten Stadt Yangon öffneten. Ein Sieg der dem Militär nahestehenden Partei USDP gilt als sicher.

Zusammenstöße mit Polizei bei regierungskritischen Protesten in Albanien

In Albanien ist es bei Protesten gegen die Politik des sozialistischen Regierungschefs Edi Rama zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Mehrere tausend Anhänger von Oppositionsführer Sali Berisha versammelten sich am Samstag vor dem Regierungssitz im Zentrum der Hauptstadt Tirana, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

WHO-Chef: Von USA angeführte Gründe für Austritt aus Gesundheitsorganisation sind "unwahr"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die von den USA für ihren Austritt aus der Organisation angeführten Gründe als falsch bezeichnet und vor einer zunehmenden Unsicherheit für die USA und die ganze Welt durch diesen Schritt gewarnt. "Leider sind die Gründe, die für die Entscheidung der USA, aus der WHO auszutreten, angeführt werden, unwahr", erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Samstag im Onlinedienst X.

Erneut tödlicher Vorfall: Bundesbeamte erschießen Mann in Minneapolis

Beim höchst umstrittenen Einsatz zur Abschiebung irregulärer Migranten in der US-Großstadt Minneapolis haben Bundespolizisten erneut einen Menschen erschossen. Das US-Heimatschutzministerium erklärte am Samstag, ein Beamter des Grenzschutzes habe "Abwehrschüsse" auf einen bewaffneten Mann abgegeben, der sich den Polizisten mit einer Pistole genähert und sich dann "gewaltsam" seiner Entwaffnung widersetzt habe. An dieser Version wurden aber schnell Zweifel laut, die tödlichen Schüsse lösten umgehend neue Proteste und scharfe Kritik von demokratischen Politikern aus.

Textgröße ändern: