The National Times - Ukrainische Rettungskräfte melden neun Tote bei Luftangriff auf Sumy

Ukrainische Rettungskräfte melden neun Tote bei Luftangriff auf Sumy


Ukrainische Rettungskräfte melden neun Tote bei Luftangriff auf Sumy
Ukrainische Rettungskräfte melden neun Tote bei Luftangriff auf Sumy

Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Stadt Sumy sind nach Angaben ukrainischer Rettungskräfte mindestens neun Menschen getötet worden. "Feindliche Flugzeuge haben heimtückisch Wohngebäude angegriffen", teilte der Rettungsdienst am Dienstag im Messenger-Dienst Telegram mit. Unter den Todesopfern der Angriffe vom Montagabend seien auch zwei Kinder.

Textgröße ändern:

Eine verletzte Frau konnte den Angaben zufolge lebend aus den Trümmern geborgen werden. Sumy stand in den vergangenen Tagen unter schwerem Beschuss durch die russische Armee.

Laut Angaben der stellvertretenden ukrainischen Regierungschefin Iryna Wereschtschuk hatte das russische Verteidigungsministerium in einem Brief an das Rote Kreuz am Dienstag einen "humanitären Korridor" für die Evakuierung von Zivilisten aus Sumy angekündigt. Dafür sollte am Dienstag zwischen 09.00 und 21.00 Uhr (Ortszeit, 08.00 bis 20.00 Uhr MEZ) eine Feuerpause gelten.

Wereschtschuk fügte jedoch hinzu, die Zusage werde von Moskau nicht eingehalten: "Wir haben Informationen, dass die russische Seite plant, diesen Korridor zu behindern, und dass es Manipulationen gibt, um die Menschen zu zwingen, eine andere Route zu nehmen, die nicht (mit den Ukrainern) koordiniert wird und gefährlich ist", sagte sie.

A.Little--TNT

Empfohlen

Neue Spannungen: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus nach nur einem Tag rückgängig

Der Iran hat die Öffnung der Straße von Hormus nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht und den Konflikt mit den USA damit erneut verschärft. Die iranische Armeeführung begründete den Schritt am Samstag mit der anhaltenden Blockade iranischer Häfen durch die USA. US-Präsident Donald Trump warnte, Teheran könne die USA "nicht erpressen". Derweil laufen die Bemühungen für eine Friedenslösung im Iran-Krieg weiter auf Hochtouren.

Ministerin Reiche lädt Montag zu Gespräch über Kerosinversorgung ein

Angesichts eines möglichen Kerosinmangels in Deutschland als Folge des Iran-Kriegs hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) versichert, sie nehme die Sorgen der Luftfahrtbranche ernst. Für Montag habe ihr Ministerium gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium alle Beteiligten - Versorger, Flughäfen, Fluggesellschaften und Verbände - zu einem Gespräch eingeladen, teilte eine Sprecherin Reiches am Samstag mit. Zuvor hatte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) gefordert, die Kerosinversorgung sicherzustellen.

Papst Leo XIV. will keine "neue Debatte" mit Trump

Papst Leo XIV. hat sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass Äußerungen von ihm als kritische Anspielung auf US-Präsident Donald Trump wahrgenommen wurden. Er habe "überhaupt kein Interesse" an einer "neuen Debatte mit dem Präsidenten", sagte der Papst am Samstag bei seiner Afrika-Reise auf dem Flug von Kamerun nach Angola.

Französischer Blauhelmsoldat im Süden des Libanon getötet - Macron beschuldigt Hisbollah

Einen Tag nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel ist ein französischer Blauhelmsoldat bei einem Angriff im Süden des Libanon getötet worden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron machte für den Angriff am Samstag die pro-iranische Hisbollah verantwortlich. Während die libanesische Regierung ankündigte, "die Angreifer zur Verantwortung zu ziehen", ging die Hisbollah hinsichtlich weiterer Verhandlungen mit Israel auf deutlichen Konfrontationskurs zu Beirut und wies jegliche Verantwortung für den Angriff von sich.

Textgröße ändern: