The National Times - ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin

ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin


ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin
ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin

Der Dieselpreis hat am Sonntag den Benzinpreis überholt. Wie der ADAC am Montag auf Anfrage bestätigte, lag der Tagesdurchschnittspreis für Diesel am Sonntag bei 1,984 Euro, der Benzinpreis lag bei 1,965 Euro. Grund für den ungewöhnlich hohen Dieselpreis sei die erhöhte Nachfrage nach Heizöl, da die Versorgungslage im kommenden Winter mit Blick auf den Krieg in der Ukraine unklar sei.

Textgröße ändern:

Diesel ist im Normalfall günstiger als Benzin, weil der Kraftstoff steuerlich begünstigt wird. Die steuerliche Differenz bei der Bepreisung liegt laut ADAC bei 20 bis 21 Cent pro Liter. Üblich sei ein Anstieg des Dieselpreises insbesondere im Herbst, wenn sich Verbraucher mit Heizöl eindecken. Bei leichtem Heizöl und Diesel handele es sich um das selbe Produkt, die erhöhte Nachfrage sorge somit für einen Preisanstieg. Normalerweise ließ diese Nachfrage im Frühjahr jedoch wieder nach.

Aufgrund des Ukraine-Kriegs komme es aktuell jedoch erneut zu einer für die Jahreszeit untypische hohen Nachfrage, erklärte der ADAC weiter. Wie sich der Dieselpreis weiter entwickeln wird, hänge "eindeutig von der Entwicklung ab, wie der Krieg in der Ukraine weitergeht". Auf lange Sicht sei jedoch zu erwarten, dass sich der Benzinpreis wieder über dem Dieselpreis einpendeln werde.

E.Reid--TNT

Empfohlen

China und Nordkorea eröffnen neue Grenzbrücke für Straßenverkehr

Zwölf Jahre nach ihrer Fertigstellung wird am Donnerstag eine neue Straßenbrücke zwischen China und Nordkorea eröffnet. Die vierspurige, gut drei Kilometer lange Brücke führt von der chinesischen Grenzstadt Dandong über den Fluss Yalu nach Nordkorea. Ihre Inbetriebnahme hatte sich unter anderem wegen fehlender Anschlussstraßen und Zollanlagen auf nordkoreanischer Seite verzögert, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über nächsten EU-Haushalt

Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen am Donnerstag zu einem zweitägigen Gipfel in Brüssel zusammen. Am ersten Tag stehen die Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Europäische Union von 2028 bis 2034 im Mittelpunkt. Eine Einigung wird angesichts der weit auseinander liegenden Positionen jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erwartet.

Nach Selenskyjs Appell an Musk: Ukraine meldet bessere Starlink-Verbindung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Technologieunternehmer Elon Musk zur Wiederherstellung des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink in der Ukraine aufgefordert - kurz darauf meldete das ukrainische Verteidigungsministerium eine Verbesserung der Verbindungen. "Wenn die Angriffe weitergehen und Starlink nicht funktioniert, werden natürlich Menschen sterben", sagte Selenskyj am Mittwoch in einem Interview mit dem Journalisten Piers Morgan.

Krankenkassen: GKV-Schätzerkreis rechnet mit stabilem Beitragssatz

Der Zusatzbeitrag der Krankenkassen könnte nach Angaben des sogenannten GKV-Schätzerkreises im kommenden Jahr stabil bleiben. Aus den Schätzergebnissen für das Jahr 2027 ergibt sich ein durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in Höhe von unverändert 2,9 Prozent, wie der Schätzerkreis am Mittwochabend mitteilte. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden demnach im kommenden Jahr wesentlich geringer ansteigen als noch im laufenden Jahr.

Textgröße ändern: