The National Times - ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin

ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin


ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin
ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin

Der Dieselpreis hat am Sonntag den Benzinpreis überholt. Wie der ADAC am Montag auf Anfrage bestätigte, lag der Tagesdurchschnittspreis für Diesel am Sonntag bei 1,984 Euro, der Benzinpreis lag bei 1,965 Euro. Grund für den ungewöhnlich hohen Dieselpreis sei die erhöhte Nachfrage nach Heizöl, da die Versorgungslage im kommenden Winter mit Blick auf den Krieg in der Ukraine unklar sei.

Textgröße ändern:

Diesel ist im Normalfall günstiger als Benzin, weil der Kraftstoff steuerlich begünstigt wird. Die steuerliche Differenz bei der Bepreisung liegt laut ADAC bei 20 bis 21 Cent pro Liter. Üblich sei ein Anstieg des Dieselpreises insbesondere im Herbst, wenn sich Verbraucher mit Heizöl eindecken. Bei leichtem Heizöl und Diesel handele es sich um das selbe Produkt, die erhöhte Nachfrage sorge somit für einen Preisanstieg. Normalerweise ließ diese Nachfrage im Frühjahr jedoch wieder nach.

Aufgrund des Ukraine-Kriegs komme es aktuell jedoch erneut zu einer für die Jahreszeit untypische hohen Nachfrage, erklärte der ADAC weiter. Wie sich der Dieselpreis weiter entwickeln wird, hänge "eindeutig von der Entwicklung ab, wie der Krieg in der Ukraine weitergeht". Auf lange Sicht sei jedoch zu erwarten, dass sich der Benzinpreis wieder über dem Dieselpreis einpendeln werde.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Fast 300.000 Wehrdienst-Fragebogen verschickt - 530 Freiwillige für 2026 rekrutiert

Rund fünf Monate nach dem Beginn der neuen Wehrerfassung sind fast 300.000 Fragebögen an junge Männer und Frauen in Deutschland verschickt worden. Von ihnen verpflichteten sich bislang aber nur gut 530 Freiwillige für den Wehrdienst, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Auswertung des Bundesverteidigungsministeriums hervorging.

Russischer Oppositionspolitiker Kruglow zu sieben Jahren Haft verurteilt

Wegen kritischer Posts in Online-Netzwerken über den Krieg in der Ukraine ist der russische Oppositionspolitiker Maxim Kruglow zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der Vizechef der Jabloko-Partei müsse diese in einer Strafkolonie verbüßen, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA am Mittwoch. Der 39-jährige ehemalige Moskauer Stadtrat war im Oktober wegen des Vorwurfs verhaftet worden, "falsche Informationen" über die russische Armee zu verbreiten.

Rubio rechnet mit Fortsetzung der Iran-Gespräche kommende Woche

US-Außenminister Marco Rubio rechnet zu Beginn der kommenden Woche mit einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran. Rubio sagte am Mittwoch am Rande eines Besuchs in Kuwait, die technischen Gespräche würden seines Wissens am Montag oder Dienstag wiederaufgenommen. Die US-Delegation fahre dann "zurück in die Schweiz, wenn ich mich nicht irre", fügte er hinzu.

E5-Spitzentreffen im Kanzleramt - Merz will Nato-Gipfel zu Erfolg machen

In Zusammenarbeit mit großen europäischen Partnerländern will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den bevorstehenden Nato-Gipfel in Ankara zu einem Erfolg machen. Ein erfolgreicher Verlauf des Nato-Gipfels "dient unserer Sicherheit in gefährlichen Zeiten", sagte Merz am Mittwochabend bei einem Treffen mit den Staats- und Regierungschefs der sogenannten E5-Gruppe im Berliner Bundeskanzleramt. "Wir stehen gemeinsam für eine Nato, die stark und einig die Sicherheit im euroatlantischen Raum wahrt, im Interesse aller Alliierten."

Textgröße ändern: