The National Times - ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin

ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin


ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin
ADAC: Diesel am Sonntag im Tagesdurchschnitt teurer als Benzin

Der Dieselpreis hat am Sonntag den Benzinpreis überholt. Wie der ADAC am Montag auf Anfrage bestätigte, lag der Tagesdurchschnittspreis für Diesel am Sonntag bei 1,984 Euro, der Benzinpreis lag bei 1,965 Euro. Grund für den ungewöhnlich hohen Dieselpreis sei die erhöhte Nachfrage nach Heizöl, da die Versorgungslage im kommenden Winter mit Blick auf den Krieg in der Ukraine unklar sei.

Textgröße ändern:

Diesel ist im Normalfall günstiger als Benzin, weil der Kraftstoff steuerlich begünstigt wird. Die steuerliche Differenz bei der Bepreisung liegt laut ADAC bei 20 bis 21 Cent pro Liter. Üblich sei ein Anstieg des Dieselpreises insbesondere im Herbst, wenn sich Verbraucher mit Heizöl eindecken. Bei leichtem Heizöl und Diesel handele es sich um das selbe Produkt, die erhöhte Nachfrage sorge somit für einen Preisanstieg. Normalerweise ließ diese Nachfrage im Frühjahr jedoch wieder nach.

Aufgrund des Ukraine-Kriegs komme es aktuell jedoch erneut zu einer für die Jahreszeit untypische hohen Nachfrage, erklärte der ADAC weiter. Wie sich der Dieselpreis weiter entwickeln wird, hänge "eindeutig von der Entwicklung ab, wie der Krieg in der Ukraine weitergeht". Auf lange Sicht sei jedoch zu erwarten, dass sich der Benzinpreis wieder über dem Dieselpreis einpendeln werde.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Steinmeier mit militärischen Ehren zu Staatsbesuch in Paris empfangen

Zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Frankreich hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Pariser Triumphbogen das Grabmal des Unbekannten Soldaten besucht. Steinmeier erwies den im Ersten Weltkrieg getöteten französischen Soldaten am Donnerstag mit einem Blumengebinde seine Ehre. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfing den Bundespräsidenten mit militärischen Ehren.

Tedros-Nachfolge: China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um WHO-Chefposten

China schickt eine eigene Kandidatin für den Chefposten bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Rennen. Die Gesundheitsexpertin Song Li bewerbe sich um die Nachfolge von WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning am Donnerstag in Peking.

Kommunikation über Koalitionsausschuss: SMS statt Pressekonferenz

Themen und Streitpunkte gab es vor der Sitzung des Koalitionsausschusses am Mittwochabend genug - kommuniziert wurde über das Treffen aber so gut wie gar nicht. Bei vorherigen Sitzungen wurden im Anschluss Mitteilungen mit den gefassten Beschlüssen verschickt und kurzfristig Pressekonferenzen mit den Koalitionsspitzen angesetzt. Dieses Mal gelang nur eine SMS an die Öffentlichkeit.

Israel ordnet Abzug von Diplomaten an: Britisches Konsulat in Jerusalem stellt Arbeit ein

Einen Monat nach einer entsprechenden Anordnung der israelischen Regierung hat das britische Konsulat in Ost-Jerusalem am Donnerstag seine Arbeit eingestellt. "Der Generalkonsul und 20 Diplomaten (...) haben ihre Mission beendet und werden Israel verlassen", erklärte der israelische Außenminister Gideon Saar. Nach seinen Angaben sollen sieben britischen "Diplomaten mit einem sehr begrenzten Tätigkeitsbereich" vor Ort bleiben.

Textgröße ändern: