The National Times - Lauterbach plant Internet-Plattform zu Angeboten und Qualität von Kliniken

Lauterbach plant Internet-Plattform zu Angeboten und Qualität von Kliniken


Lauterbach plant Internet-Plattform zu Angeboten und Qualität von Kliniken
Lauterbach plant Internet-Plattform zu Angeboten und Qualität von Kliniken / Foto: © AFP

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will eine Internet-Plattform schaffen, auf der sich Versicherte über die Qualität der Krankenhäuser in ihrer Region informieren können sollen. "Wir werden alle 1719 Kliniken auf einer Website aufführen und aufzählen, welche Leistungen sie erbringen und für welche Leistungen sie die Qualitätsvoraussetzungen erfüllen", sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Dienstagsausgaben).

Textgröße ändern:

Patienten könnten dann in einer Übersicht sehen, "welche Behandlungen in welchen Einrichtungen durchgeführt werden und ob sie dort auch gemacht werden sollten", erläuterte Lauterbach das Konzept. "Wenn die Anforderungen für eine Behandlung nicht gegeben sind, wird dieser Eingriff in dem Krankenhaus rot markiert sein."

Lauterbach zufolge ist eine Website geplant, die mit Karten arbeitet. "Die Patienten sollen direkt auf Karten suchen können, welche Kliniken in der Nähe die Behandlung anbietet und ob dort eine sichere Versorgung gewährleistet ist", sagte der SPD-Politiker.

Die Einführung der Plattform solle unabhängig von der Klinikreform erfolgen, erklärte Lauterbach. "Die Transparenzoffensive kommt unabhängig von der Klinikreform - sie ist überfällig. "Es kann doch nicht sein, dass ich mich im Netz über die besten Restaurants in der Nähe informieren kann, aber nicht über die Qualität der Kliniken. Das muss sich ändern."

Lauterbach bekräftigte, trotz Differenzen mit den Ländern zeitnah Eckpunkte zur Klinik-Reform vorlegen zu wollen. Er sei "zuversichtlich, dass die Eckpunkte vor der Sommerpause beschlossen werden", sagte der Sozialdemokrat.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Israelischer Minister: "Terrorist" wollte Flydubai-Flugzeug zum Absturz bringen

Ein "Terrorist" hat nach Angaben des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir ein Flugzeug der Fluggesellschaft Flydubai zum Absturz bringen wollen, das in Saudi-Arabien notlanden musste. Ziel sei es gewesen, "die 180 Israelis an Bord zu ermorden", sagte Ben Gvir. Die Maschine befand sich am Morgen auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als sie nach Angaben der Airline wegen eines "Zwischenfalls" ins saudiarabische Tabuk umgeleitet wurde.

Ukraine: Mindestens vier Tote bei russischen Angriffen auf Energieinfrastruktur

Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen auf Energieinfrastruktur in der Ukraine sind örtlichen Behörden zufolge mindestens vier Menschen getötet worden. Nach Angaben Kiews handelte es sich um den Auftakt einer russischen Offensive zur Lahmlegung der Strom- und Wärmeversorgung vor dem Winter. Diese Taktik hatte Moskau bereits in den vergangenen Jahren angewandt.

Unterdrückung von Samen in Schweden: Wahrheitskommission fordert Wiedergutmachung

In Schweden hat eine Wahrheitskommission massive Ungerechtigkeiten im Umgang mit der Minderheit der Samen festgestellt und von der Regierung eine Entschuldigung und Wiedergutmachung gefordert. "Die Diskriminierung der Samen, Rassismus, Hass und Drohungen müssen aufhören", erklärte die Kommission am Mittwoch vor der Vorlage ihres Abschlussberichts.

Linnemann zu Pflegereform: "Werden Einsparungen vornehmen müssen"

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat geplante Einsparungen bei der Pflege verteidigt. Das Pflegesystem stehe "massiv finanziell unter Druck", sagte Linnemann am Mittwoch in Berlin. Die Zahl der Pflegenden habe sich innerhalb von 20 Jahren auf sechs Millionen verdreifacht. "Wir werden Einsparungen vornehmen müssen", betonte der Minister. "Einnahmen und Ausgaben müssen in eine Balance gebracht werden."

Textgröße ändern: