The National Times - Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine

Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine


Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine
Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine

Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Papst Franziskus ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen gefordert. "Dies ist nicht nur eine militärische Operation, sondern ein Krieg, der Tod, Zerstörung und Leid sät", sagte der Pontifex am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Er beklagte die "Ströme aus Blut und Tränen", die nun "in der Ukraine fließen".

Textgröße ändern:

Franziskus forderte die Schaffung von humanitären Korridoren für Zivilisten und Zugang für Hilfslieferungen zu den belagerten Gebieten. Viele der auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen hielten zum Zeichen der Solidarität mit der Ukraine blau-gelbe Flaggen in die Höhe.

"Ich flehe darum, dass die bewaffneten Angriffe aufhören und dass die Verhandlungen wieder die Oberhand gewinnen", fügte der Papst hinzu und appellierte an den "gesunden Menschenverstand". Franziskus dankte auch den Journalisten, die "ihr Leben in Gefahr bringen", um die Welt über die Entwicklungen in der Ukraine zu informieren.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Vier Wochen vor der Wahl in Ungarn: Großdemonstrationen beider Lager

Vier Wochen vor der Parlamentswahl in Ungarn haben sowohl das Regierungslager als auch die Opposition Großdemonstrationen abgehalten. In Budapest versammelten sich am Sonntag zunächst zehntausende Anhänger des rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Am Nachmittag dann strömten zehntausende Menschen zu einer Kundgebung von Oppositionsführer Peter Magyar, dessen Partei seit Monaten in Umfragen führt. Der Wahlkampf ist von einem Streit um angebliche ausländische Einmischung übertönt.

Druck und Gremien-"Horror": Ex-SPD-Generalsekretär Kühnert blickt kritisch zurück

Der frühere SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert blickt rund eineinhalb Jahre nach seinem Rücktritt kritisch auf seine Amtszeit zurück. "Der Horror waren immer die Gremien-Montage", sagte Kühnert dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. Montags treffen sich in der Regel SPD-Vorstand und -Präsidium zu internen Beratungen in der Parteizentrale. Auch habe ihm der ständige Kommunikationsdruck in Berlin zugesetzt, sagte Kühnert weiter.

Niedrige Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen in Frankreich

Bei den Kommunalwahlen in Frankreich hat sich am Sonntag eine niedrige Wahlbeteiligung abgezeichnet. Bis zum Mittag lag die Beteiligung nach Angaben der Behörden bei rund 19 Prozent und damit nur einen Prozentpunkt höher als im Corona-Pandemiejahr 2020, als sie auf ein historisches Tief gesunken war.

99 Prozent Wahlbeteiligung: Parlamentswahl im kommunistischen Vietnam

In Vietnam haben die Menschen am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Wie die Staatsmedien des südostasiatischen Einparteienstaats nach Schließung der Wahllokale berichteten, gaben mehr als 99 Prozent der 79 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Die 500 Sitze umfassende Nationalversammlung in Hanoi bestätigt hauptsächlich die Beschlüsse der regierenden Kommunistischen Partei. Von den 864 Kandidaten waren nur 65 keine Parteimitglieder. Mit Wahlergebnissen wird frühestens in einer Woche gerechnet.

Textgröße ändern: