The National Times - Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine

Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine


Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine
Papst Franziskus beklagt "Ströme aus Blut und Tränen" in der Ukraine

Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Papst Franziskus ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen gefordert. "Dies ist nicht nur eine militärische Operation, sondern ein Krieg, der Tod, Zerstörung und Leid sät", sagte der Pontifex am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Er beklagte die "Ströme aus Blut und Tränen", die nun "in der Ukraine fließen".

Textgröße ändern:

Franziskus forderte die Schaffung von humanitären Korridoren für Zivilisten und Zugang für Hilfslieferungen zu den belagerten Gebieten. Viele der auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen hielten zum Zeichen der Solidarität mit der Ukraine blau-gelbe Flaggen in die Höhe.

"Ich flehe darum, dass die bewaffneten Angriffe aufhören und dass die Verhandlungen wieder die Oberhand gewinnen", fügte der Papst hinzu und appellierte an den "gesunden Menschenverstand". Franziskus dankte auch den Journalisten, die "ihr Leben in Gefahr bringen", um die Welt über die Entwicklungen in der Ukraine zu informieren.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Prognose: Bündnis von Ex-Präsident Radew liegt bei Wahl in Bulgarien deutlich vorn

Bei der Parlamentswahl in Bulgarien zeichnet sich ein deutlicher Sieg des Bündnisses des russlandfreundlichen Ex-Präsidenten Rumen Radew ab. Sein Mitte-links-Bündnis Progressives Bulgarien holte laut Nachwahlbefragungen am Sonntag rund 38 Prozent der Stimmen. Das konservative Mitte-rechts-Bündnis GERB-SDS des ehemaligen Regierungschefs Bojko Borissow lag demnach mit 16 Prozent abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Dahinter folgte den Nachwahlbefragungen zufolge das liberale Bündnis PP-DB, das 14 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte.

Bulgariens achte Parlamentswahl in fünf Jahren: Ex-Präsident Radew Favorit

Zum achten Mal in fünf Jahren haben die Bulgaren am Sonntag inmitten politischer Instabilität ein neues Parlament gewählt. Bei dem Urnengang gilt das Mitte-links-Bündnis Progressives Bulgarien des russlandfreundlichen Ex-Präsidenten Rumen Radew als Favorit. Das Bündnis des ehemaligen Kampfpiloten, der die grassierende Korruption im ärmsten Land der EU bekämpfen will, kann Umfragen zufolge mit etwa 35 Prozent der Stimmen rechnen.

Trump: US-Delegation am Montag zu Iran-Verhandlungen in Pakistan

Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird eine US-Delegation zu weiteren Verhandlungen am Montag in Pakistan sein. Wie US-Präsident Donald Trump am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social weiter erklärte, würde er dem Iran einen "vernünftigen Deal" anbieten. Falls Teheran dies ablehne, würden die USA "jedes Kraftwerk und jede Brücke im Iran" zerstören. "No More Mr. Nice Guy (auf Deutsch: Schluss mit dem netten Kerl)", fügte Trump hinzu.

Niedersachsens Regierungschef will Bau chinesischer Autos in VW-Werken "prüfen"

Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) will den möglichen Bau von chinesischen Autos in deutschen VW-Werken "offen prüfen": "Das muss man offen diskutieren und prüfen, ob sich daraus Chancen für die Produktionsstandorte von VW und der Zulieferindustrie ergeben könnten", sagte Lies der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe). Dem Land Niedersachsen gehören 20 Prozent der Stimmrechtsaktien an VW.

Textgröße ändern: