The National Times - Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen

Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen


Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen
Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot setzt wegen der drastischen westlichen Sanktionen alle internationalen Flüge aus. Das Unternehmen teilte am Samstag mit, Flüge ins Ausland würden am Abend gestoppt. Flüge nach Russland soll es demnach ab Dienstag vorerst nicht mehr geben. Inlandsflüge und Verbindungen mit Belarus seien nicht betroffen.

Textgröße ändern:

Aeroflot begründete den Schritt mit "Umständen, die den Flugbetrieb beeinträchtigen". Russlands Flugaufsichtsbehörde teilte ihrerseits mit, sie habe russischen Airlines, die im Ausland geleaste Flugzeuge betreiben, "empfohlen", Auslandsflüge zu vermeiden. Damir solle eine Beschlagnahmung der Maschinen aufgrund der westlichen Sanktionen verhindert werden. Die Empfehlung sei die "Konsequenz des sehr hohen Risikos eines Startverbots oder einer Beschlagnahme der Flugzeuge russischer Unternehmen im Ausland".

Die zweitgrößte russische Fluggesellschaft S7 hatte am Freitag angekündigt, nicht mehr ins Ausland zu fliegen.

Russland wird derzeit stark von westlichen Sanktionen getroffen, die wegen des Angriffs auf die Ukraine verhängt wurden. Dutzende Länder sperrten unter anderem ihren Luftraum für russische Maschinen und stoppten die Versorgung mit Ersatzteilen vor allem für Boeing- und Airbus-Maschinen. Den russischen Fluggesellschaften droht teilweise auch die Beschlagnahme ihrer Flugzeuge im Ausland, da drei Viertel der Maschinen nicht den Unternehmen gehören sondern Leasingfirmen.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Gegemseitiger Beschuss auch am siebten Tag des Iran-Kriegs - Angriffe in mehreren Golfstaaten

Die gegenseitigen Angriffe von Israel und dem Iran sind am siebten Tag des Iran-Kriegs mit unverminderter Härte fortgesetzt worden: Der israelische Armeechef Ejal Samir kündigte die "nächste Phase" der Kampfhandlungen an, während in Tel Aviv Explosionen infolge einer neuen iranischen Angriffswelle zu hören waren. Aus Kuwait, Bahrain, Katar, Saudi-Arabien, Jordanien und dem Irak wurden ebenfalls iranische Angriffe gemeldet.

Israel meldet Angriff auf den Bunker von Chamenei in Teheran

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff auf Teheran den Bunker des getöteten obersten Führers des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, getroffen. An dem Angriff seien 50 Kampfjets beteiligt gewesen, teilte die israelische Armee am Freitag mit. Chamenei sei getötet worden, bevor er die Schutzanlage hätte nutzen können, doch der Komplex sei weiterhin von hochrangigen Vertretern der iranischen Führungsriege genutzt worden, fügte die Armee hinzu.

Merz: Iran-Krieg bringt weitere Herausforderung für deutsche Wirtschaft

Nach einem Gespräch mit Wirtschaftsverbänden hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf die möglichen Folgen des Iran-Kriegs für die deutsche Wirtschaft hingewiesen. Der Konflikt bedeute "eine weitere Herausforderung für die Konjunktur und auch für die Wirtschaft in Deutschland und in Europa", sagte Merz am Freitag auf der Internationalen Handwerksmesse in München. "Wenn der Konflikt zeitlich begrenzt bleibt, dürfte sich die Auswirkung in Grenzen halten", fügte er aber hinzu.

Merz warnt vor Zerfall Irans mit "weitreichenden Folgen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in deutlichen Worten vor einem Zerfall Irans gewarnt. Bei einer Pressekonferenz auf der Handwerksmesse in München sprach Merz am Freitag von drohenden "weitreichenden Folgen" für Europa, "unter anderem auch für die Sicherheit, für die Energieversorgung und für die Migration". Diese würden sich bei einer längeren Dauer des Iran-Krieges oder einer weiteren Eskalation verstärken.

Textgröße ändern: