The National Times - Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen

Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen


Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen
Aeroflot stoppt internationale Flüge wegen Sanktionen

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot setzt wegen der drastischen westlichen Sanktionen alle internationalen Flüge aus. Das Unternehmen teilte am Samstag mit, Flüge ins Ausland würden am Abend gestoppt. Flüge nach Russland soll es demnach ab Dienstag vorerst nicht mehr geben. Inlandsflüge und Verbindungen mit Belarus seien nicht betroffen.

Textgröße ändern:

Aeroflot begründete den Schritt mit "Umständen, die den Flugbetrieb beeinträchtigen". Russlands Flugaufsichtsbehörde teilte ihrerseits mit, sie habe russischen Airlines, die im Ausland geleaste Flugzeuge betreiben, "empfohlen", Auslandsflüge zu vermeiden. Damir solle eine Beschlagnahmung der Maschinen aufgrund der westlichen Sanktionen verhindert werden. Die Empfehlung sei die "Konsequenz des sehr hohen Risikos eines Startverbots oder einer Beschlagnahme der Flugzeuge russischer Unternehmen im Ausland".

Die zweitgrößte russische Fluggesellschaft S7 hatte am Freitag angekündigt, nicht mehr ins Ausland zu fliegen.

Russland wird derzeit stark von westlichen Sanktionen getroffen, die wegen des Angriffs auf die Ukraine verhängt wurden. Dutzende Länder sperrten unter anderem ihren Luftraum für russische Maschinen und stoppten die Versorgung mit Ersatzteilen vor allem für Boeing- und Airbus-Maschinen. Den russischen Fluggesellschaften droht teilweise auch die Beschlagnahme ihrer Flugzeuge im Ausland, da drei Viertel der Maschinen nicht den Unternehmen gehören sondern Leasingfirmen.

J.Sharp--TNT

Empfohlen

Organspende: Bundestagspräsidentin Klöckner will gegen Widerspruchslösung stimmen

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) will im Bundestag gegen die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende stimmen. Sie sei für die Organspende, aber "gegen die Einführung der Widerspruchslösung", sagte Klöckner nach Angaben vom Dienstag im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke Medien. "Es ist schon ein Unterschied, ob ich proaktiv aus freien Stücken zu etwas zustimme oder ob der Staat für mich erstmal eine Entscheidung trifft, generisch: Du bist erstmal Organspender."

Trump bestreitet Waffenangebot an China

US-Präsident Donald Trump hat bestritten, dem chinesischen Staatschef Xi Jinping den Verkauf von US-Waffen angeboten zu haben. Trump wies am Montag Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück. Er habe mit Xi nicht über Rüstungsgeschäfte gesprochen, sagte der Präsident.

Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag ein Dekret unterzeichnet, das die Personalstärke der Armee um weitere 15.500 Soldaten erhöht. "Die zulässige Personalstärke der russischen Streitkräfte wird auf 2.441.630 Menschen festgesetzt, darunter 1.550.500 Militärangehörige", hieß es in dem Dekret. Einen Grund nannte Putin nicht. Er hatte bereits im März, Juni und Juli eine Aufstockung der Armee verkündet.

USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China

Die USA halten nach Angaben aus Washington an ihrem langjährigen Waffenembargo gegen China fest. "Die US-Regierung hat keine Pläne, Waffen an China zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er wies damit Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück.

Textgröße ändern: