The National Times - Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche IS-Kämpferin Solale M.

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche IS-Kämpferin Solale M.


Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche IS-Kämpferin Solale M.
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche IS-Kämpferin Solale M.

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat Anklage gegen die Deutschiranerin Solale M. erhoben, die sich in Syrien einer weiblichen Kampfeinheit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben soll. Neben der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland werden ihr noch die schwere Entziehung Minderjähriger sowie die Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. M. soll 2014 mit ihrem nach islamischem Ritus angetrauten Mann und zwei Kindern nach Syrien gereist sein.

Textgröße ändern:

Der umgangsberechtigte Vater von einem der Kinder sei damit nicht einverstanden gewesen, erklärte die Bundesanwaltschaft weiter. M. und ihr Ehemann hätten sich dem IS angeschlossen und in verschiedenen Orten in dem von der Miliz beherrschten Gebiet gelebt.

Der Mann habe Anschläge in Europa durch als Flüchtlinge getarnte IS-Kämpfer vorbereitet. Solale M. habe sich der weiblichen Kampfeinheit "Katiba Nusaiba" angeschlossen. Diese unterrichte ihre Mitglieder im Umgang mit Waffen und Sprengfallen.

Ende 2017 habe die Familie das IS-Gebiet verlassen, sei aber auf ihrer Flucht von kurdischen Kräften aufgegriffen worden. M. und ihre Kinder hätten bis Anfang Oktober 2021 in einem kurdischen Lager in Syrien gelebt.

Dann seien sie nach Deutschland gereist, M. wurde bei der Ankunft festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Über die Anklage entscheidet nun das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Trump: USA schicken Lazarettschiff nach Grönland

Die USA schicken nach den Worten von Präsident Donald Trump ein Lazarettschiff zur von ihm beanspruchten Insel Grönland, die zu Dänemark gehört. Dieses solle den "vielen" Menschen dort helfen, die krank seien und keine medizinische Versorgung erhielten, erklärte Trump am Samstag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Angaben dazu, wen er damit meinte, machte der US-Präsident nicht. Auch nicht äußerte er sich dazu, wie vielen Menschen das Lazarettschiff helfen soll."Es ist auf dem Weg!!!", schrieb Trump weiter.

Trump kündigt Anhebung neuer weltweiter Zölle von zehn auf 15 Prozent an

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Zölle auf Importe aus aller Welt sollen bei 15 Prozent statt den zuvor von ihm genannten zehn Prozent liegen. Trump schrieb am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social, den Zollsatz von 15 Prozent habe er nach einer "gründlichen, detaillierten und kompletten" Überprüfung des Supreme-Court-Urteils zu seiner Zollpolitik festgelegt. Die neuen Zölle sollten "unverzüglich" in Kraft treten.

Mehr als 3000 Teilnehmer bei Gedenkmarsch für ultrarechten Aktivisten in Lyon

Mehr als 3000 Menschen haben am Samstag in Lyon an einem Gedenkmarsch für einen bei einer Schlägerei mit Linksextremen getöteten ultrarechten Aktivisten teilgenommen. Rund 3200 Menschen, teilweise mit vermummten Gesichtern, zogen begleitet von einem großen Polizeiaufgebot durch die Großstadt im Südosten Frankreichs, wie die Präfektur mitteilte. Vor Beginn des Gedenkmarsches hatte der französische Präsident Emmanuel Macron alle Seiten zur "Ruhe" aufgerufen.

Hisbollah ruft nach tödlichen israelischen Angriffen im Libanon zu Widerstand auf

Nach tödlichen israelischen Luftangriffen auf die Hisbollah im Libanon droht eine erneute Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Miliz. Ein Führungsmitglied der Hisbollah rief nach den Angriffen vom Freitag, bei denen nach Angaben der israelischen Armee acht Kämpfer getötet wurden, zum "Widerstand" auf. Insgesamt wurden bei den israelischen Angriffen nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet.

Textgröße ändern: