The National Times - Kiew: Russische Truppen auf dem Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja

Kiew: Russische Truppen auf dem Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja


Kiew: Russische Truppen auf dem Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja
Kiew: Russische Truppen auf dem Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja

Die russische Armee hat nach Angaben Kiews das Gelände des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja besetzt, auf dem es nach russischen Angriffen in der Nacht gebrannt hatte. "Das Betriebspersonal kontrolliert die Energieblöcke und gewährleistet deren Betrieb", teilte die ukrainische Atomaufsichtsbehörde am Freitag mit. Ein Leck sei an dem Kraftwerk nicht festgestellt worden. Es seien keine Veränderungen in der radioaktiven Strahlungsbelastung registriert worden, erklärte die Behörde.

Textgröße ändern:

Die russischen Streitkräfte hatten die Anlage, die Europas größtes Atomkraftwerk ist, in der Nacht angegriffen und dort einen Brand ausgelöst. Russische Soldaten ließen die Löschtrupps nach Angaben der Feuerwehr zunächst nicht zum Brandort durch. Erst nach Stunden erhielten Feuerwehrleute demnach Zugang und konnten den Brand löschen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland "Nuklear-Terrorismus" vor.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Kämpfe in der Nähe des Unglücksreaktors von Tschernobyl gegeben, wo sich 1986 das schwerste Atomunglück der Geschichte ereignete. Die Atomruine wird nun von russischen Truppen kontrolliert.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Rückenwind für pro-westlichen Regierungskurs: Paschinjan gewinnt Wahl in Armenien

Rückenwind für den pro-westlichen Kurs von Nikol Paschinjan: Bei der richtungsweisenden Parlamentswahl in Armenien hat die Partei des Regierungschefs einen deutlichen Sieg errungen. Dem vorläufigen Ergebnis zufolge sicherte sich Paschinjans Zivilvertrags-Partei bei der Abstimmung am Sonntag 49,8 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission am Montag mitteilte. Das Bündnis Starkes Armenien seines pro-russischen Herausforderers Samwel Karapetjan kam demnach auf 23,3 Prozent.

Teilergebnisse: Fujimori bei Stichwahl um Präsidentenamt in Peru gleichauf mit Sánchez

Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru liegt die konservative Politikerin Keiko Fujimori Teilergebnissen zufolge nahezu gleichauf mit ihrem linksgerichteten Rivalen. Nachdem am Sonntag (Ortszeit) etwas mehr als die Hälfte der Wahllokale ihre Ergebnisse gemeldet hatte, lag Fujimori zwar knapp sechs Prozentpunkte vor Roberto Sánchez. Allerdings wurde erwartet, dass dieser Vorsprung nach dem Eintreffen der Ergebnisse aus den ländlichen Gebieten schmelzen würde.

Israels Luftwaffe attakiert nach iranischen Angriffen Ziele im Iran - Explosionen in Teheran

Israel hat als Reaktion auf neue iranische Raketenangriffe militärische Ziele im Iran angegriffen - und sich damit über die Aufforderung von US-Präsident Donald Trump hinweggesetzt, von Vergeltungsmaßnahmen für den massiven Raketenbeschuss aus Teheran abzusehen. Die israelische Luftwaffe habe vor kurzem "militärische Ziele des iranischen Terrorregimes im Westen und im Zentrum des Iran angegriffen", erklärte die israelische Armee am Montag im Onlinedienst Telegram. Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf drohte den USA und Israel derweil mit weiteren Angriffen.

Wadephul und Pistorius empfangen australische Kollegen in Berlin

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) empfangen am Montag ihre jeweiligen australischen Kollegen in Berlin. Vor den Gesprächen im Auswärtigen Amt werden die Minister für Auftaktstatements vor die Presse treten - zuerst Wadephul mit Australiens Außenministerin Penny Wong (16.10 Uhr), danach Pistorius mit dem australischen Verteidigungsminister Richard Marles (16.20 Uhr).

Textgröße ändern: