The National Times - Suspendierter Oberbürgermeister von Halle wegen Impfaffäre angeklagt

Suspendierter Oberbürgermeister von Halle wegen Impfaffäre angeklagt


Suspendierter Oberbürgermeister von Halle wegen Impfaffäre angeklagt
Suspendierter Oberbürgermeister von Halle wegen Impfaffäre angeklagt

In der Impfaffäre um den vom Dienst suspendierten Oberbürgermeister von Halle an der Saale, Bernd Wiegand (parteilos), hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Politiker erhoben. Wiegand und seiner früheren Büroleiterin werden gemeinschaftliche veruntreuende Unterschlagung und Fälschung beweiserheblicher Daten im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Halle am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Wiegand und seien frühere Büroleiterin sind den Ermittlungen zufolge "hinreichend verdächtig", vorsätzlich dafür gesorgt zu haben, dass neun Mitglieder des vom Oberbürgermeister geleiteten Krisenstabs sowie acht Stadträtinnen und Stadträte eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten hätten, obwohl sie nach der damals geltenden Priorisierung keinen Anspruch darauf hatten. Auch habe der Impfstoff nicht zu verfallen gedroht.

Der Staatsanwaltschaft zufolge sollen Wiegand und seine Büroleiterin ein Protokoll über eine Sitzung des städtischen Pandemiestabs zudem nachträglich verändert haben, um ihr Vorgehen zu verschleiern und den Stadtrat zu täuschen. Dadurch sei der Eindruck entstanden, das Vorgehen der Angeschuldigten sei von dem Pandemiestab nach Beratung gebilligt beziehungsweise genehmigt worden.

Wegen der Impfaffäre wurde Wiegand im vergangenen Juni vorläufig seines Amts enthoben wurde. Mit Klagen dagegen vor Gericht war er nicht erfolgreich.

G.Morris--TNT

Empfohlen

US-Gesandte Witkoff und Kushner per Zug in Kiew eingetroffen

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind am Sonntag zu Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs in Kiew eingetroffen. Die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump kamen per Zug aus Polen in der ukrainischen Hauptstadt an, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Witkoff und Kushner waren zuvor in Moskau, wo sie mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen hatten.

Bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich deutlich höhere Wahlbeteiligung ab

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich zum Mittag eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab. Bis 12.00 Uhr am Sonntag hatten 34,72 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie die Landeswahlleiterin in Magdeburg mitteilte. Zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2021, bei der letzten Landtagswahl, waren es nur 22,4 Prozent.

Explosionen in Militärgebäude in Bolivien: Drei Tote und mehr als 80 Verletzte

Durch Explosionen in einem Militärgebäude in Bolivien sind mindestens drei Menschen getötet und 84 weitere verletzt worden. Nach den zwei Explosionen am Freitag in der Stadt Viacha suchten die Rettungsmannschaften am Wochenende weiterhin in den Trümmern nach Vermissten. Die Ursache der Detonationen war zunächst unklar. In dem Gebäude waren Sprengstoffe wie TNT und auch Granaten gelagert gewesen.

CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze gibt seine Stimme in Magdeburg ab

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat am Sonntagvormittag der Spitzenkandidat der CDU, Ministerpräsident Sven Schulze, seine Stimme abgegeben. Schulze wählte in seinem Wohnort Magdeburg zusammen mit seiner Ehefrau Kati. Die CDU kämpft in Sachsen-Anhalt darum, weiterregieren zu können. In den Umfragen lag allerdings die als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD vorn.

Textgröße ändern: