The National Times - Johnson: Russische Angriffe auf Charkiw "absolut widerlich"

Johnson: Russische Angriffe auf Charkiw "absolut widerlich"


Johnson: Russische Angriffe auf Charkiw "absolut widerlich"
Johnson: Russische Angriffe auf Charkiw "absolut widerlich"

Der britische Premierminister Boris Johnson hat die anhaltenden russischen Angriffe mit vielen Toten auf die ukrainische Stadt Charkiw mit scharfen Worten verurteilt. "Was in Charkiw geschieht, ist absolut widerlich und erinnert mich an den Beschuss des Marktes von Sarajevo, an den Beschuss unschuldiger Menschen in Bosnien", sagte Johnson am Dienstag während eines Besuchs auf einem Nato-Stützpunkt in der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Textgröße ändern:

Im Zentrum der zweitgrößten Stadt der Ukraine waren am Dienstagmorgen nach Angaben von Rettungskräften durch russischen Raketen- und Artilleriebeschuss mindestens zehn Menschen getötet und 20 verletzt worden. Am Montag waren bereits mindestens 11 Menschen getötet worden.

Beim Beschuss eines Marktplatzes während der Belagerung von Sarajevo im Bosnienkrieg waren im Jahr 1994 mehr als hundert Zivilisten getötet worden.

Die verstärkte russische Offensive in der Ukraine dauerte derweil an, auch mit neuen Angriffen auf Charkiw. Ukrainische Notfalldienste meldeten am Dienstagnachmittag, dass acht Menschen bei einem russischen Luftangriff auf ein Wohngebäude in der ostukrainischen Stadt getötet worden seien.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Schah-Sohn ruft Iraner zu nächtlichen Protesten für ein Ende der Islamischen Republik auf

Der Sohn des letzten iranischen Schahs hat die Menschen im Iran zu nächtlichen Protesten für ein schnelles Ende der Islamischen Republik aufgerufen. Unter Wahrung ihrer Sicherheit sollten sie "durch nächtliche Sprechchöre ihre Unterstützung für die Zerschlagung der Islamischen Republik demonstrieren", erklärte der 65-jährige Reza Pahlavi am Sonntag im Onlinedienst X. Der im US-Exil lebende Oppositionelle hält sich bereit, einen Übergang in seiner Heimat anzuführen.

Furcht vor Gewaltspirale: Teheran reagiert auf US-israelische Angriffe im Iran

Furcht vor einer Spirale der Gewalt am Golf: Nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei bei Angriffen der USA und Israels hat Teheran mit Raketenangriffen auf Ziele in der Region zurückgeschlagen. In Israel wurden mindestens neun Menschen durch einen iranischen Raketentreffer getötet, auch in mehreren Golfstaaten gab es Tote und dutzende Verletzte durch iranische Geschosse. Auch drei Mitglieder der US-Streitkräfte wurden nach Angaben des Pentagons beim Einsatz gegen den Iran getötet. Unterdessen setzten Israel und die USA ihre Angriffe im Iran fort.

Behörden: Drei Schiffe in Straße von Hormus von unbekannten Geschossen getroffen

In der Straße von Hormus sind am Sonntag drei Schiffe angegriffen worden. Eines der Schiffe sei vor der Küste des Oman "oberhalb der Wasserlinie von einem unbekannten Geschoss getroffen worden", erklärte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO). Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen, das aber unter Kontrolle gebracht worden sei.

Netanjahu kündigt verstärkte Angriffe auf Teheran an

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Verstärkung der Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran angekündigt. "Unsere Truppen greifen das Herz Teherans mit enormer Kraft an, und dies wird in den kommenden Tagen noch zunehmen", sagte Netanjahu am Sonntag in einer Videoansprache. Die israelische Armee setze ihre "volle Stärke ein wie niemals zuvor, um unsere Existenz und Zukunft zu sichern". Die israelische Armee verkündete die Mobilisierung von fast 100.000 Reservisten für den Militäreinsatz gegen den Erzfeind Iran.

Textgröße ändern: