The National Times - UNO geht von einer Million Binnenflüchtlingen in der Ukraine aus

UNO geht von einer Million Binnenflüchtlingen in der Ukraine aus


UNO geht von einer Million Binnenflüchtlingen in der Ukraine aus
UNO geht von einer Million Binnenflüchtlingen in der Ukraine aus

Wegen des Krieges in der Ukraine sind nach UN-Angaben schätzungsweise eine Million Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Angesichts der Menschenströme in die Nachbarländer müsse die Aufmerksamkeit auch auf die Binnenflüchtlinge gerichtet werden, denn die meisten Betroffenen "befinden sich in der Ukraine", sagte Karolina Lindholm Billing, die Ukraine-Verantwortliche des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) am Dienstag in Stockholm. Es gebe zwar keine verlässlichen Zahlen, aber "wir schätzen, dass es sich um etwa eine Million Menschen handelt".

Textgröße ändern:

Das UNHCR hatte die Zahl der ins Ausland Geflüchteten zuvor mit mehr als 660.000 angegeben. Die Zahl der Flüchtlinge steige "exponentiell" an, sagte eine Sprecherin des UNHCR in Genf. Die meisten Menschen flüchten demnach Richtung Westen in Nachbarländer wie Polen, Ungarn oder die Slowakei.

Die EU-Länder nehmen ukrainische Flüchtlinge derzeit unbürokratisch auf. Weges des Krieges sind sie unter anderem in der EU und der Schweiz von der Visumspflicht befreit. Brüssel will auch eine Regelung beschließen, die für Ukrainer einen vorübergehenden Schutz als Vertriebene vorsieht, so dass diese in den Mitgliedstaaten kein Asylverfahren durchlaufen müssen und bis zu drei Jahre in der EU bleiben könnten.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Erneut Todesschüsse bei ICE-Einsatz in Texas: Mexikaner erliegt Verletzungen

Bei einem Einsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE in Texas sind erneut tödliche Schüsse gefallen: Ein ICE-Mitarbeiter schoss am Dienstag (Ortszeit) in Houston einen Mexikaner nieder, der nach Angaben seiner Familie seit fast 35 Jahren in den USA lebte. Das Heimatschutzministerium und die Bundespolizei FBI leiteten Untersuchungen ein.

Trump will Ukraine künftig Patriot-Raketen herstellen lassen

Die Ukraine darf offenbar künftig Patriot-Luftabwehrraketen im eigenen Land herstellen. US-Präsident Donald Trump gab am Mittwoch bei einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Ankara bekannt, sein Land werde der Ukraine "das Recht geben, Patriots herzustellen". Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "existenziell wichtigen" Entscheidung für die Ukraine.

Merz nach Nato-Gipfel: "Trittbrettfahrerei" der Europäer ist "zu Ende"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Nato-Gipfel in Ankara als Wendepunkt in der Geschichte des Bündnisses wahrgenommen. "Die Trittbrettfahrerei der Europäer ist jetzt halt zu Ende", sagte Merz nach dem Treffen am Mittwoch mit Verweis auf die höheren Verteidigungsausgaben der europäischen Nato-Länder. Die Allianz sei nach dem Gipfel in der Türkei "europäischer denn je", fügte er hinzu.

Ukraine-Konflikt: Macron schlägt gemeinsame Manöver der Koalition der Willigen vor

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat gemeinsame Militärmanöver der sogenannten Koalition der Willigen vorgeschlagen. Diese könnten die Planungsarbeit der Verbündeten der Ukraine "glaubwürdig" machen und "festigen", sagte Macron am Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in Ankara.

Textgröße ändern: