The National Times - Stoltenberg: Russischer Einmarsch in Ukraine hat "Frieden in Europa erschüttert"

Stoltenberg: Russischer Einmarsch in Ukraine hat "Frieden in Europa erschüttert"


Stoltenberg: Russischer Einmarsch in Ukraine hat "Frieden in Europa erschüttert"
Stoltenberg: Russischer Einmarsch in Ukraine hat "Frieden in Europa erschüttert"

Der russische Einmarsch in die Ukraine hat nach den Worten von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg "den Frieden in Europa erschüttert". Bei einem Besuch auf dem polnischen Luftwaffenstützpunkt Lask am Dienstag schwor er das Militärbündnis darauf ein, "jeden Zentimeter unseres Territoriums" zu verteidigen. Der russische Angriff auf die Ukraine sei völlig inakzeptabel und werde von Belarus unterstützt, sagte Stoltenberg weiter.

Textgröße ändern:

Zuvor hatte das US-Satellitenbildunternehmen Maxar Bilder veröffentlicht, die neue Truppenverlegungen von Kampfhubschraubern und Fahrzeugen in Belarus, weniger als 30 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, zeigen.

"Wir werden jeden Zentimeter des Nato-Gebietes schützen und verteidigen", sagte Stoltenberg an der Seite des polnischen Präsidenten Andrzej Duda. Er betonte, dass die Nato als Verteidigungsbündnis "keinen Konflikt mit Russland sucht", aber bereit sei, sich zu schützen.

Russland müsse den Krieg sofort beenden, forderte Stoltenberg. Dem Einsatz von Nato-Truppen in der Ukraine erteilte er aber erneut eine Absage. "Die Nato wird sich nicht in den Konflikt einmischen. Daher wird sie auch keine Truppen in die Ukraine entsenden oder Flugzeuge in den ukrainischen Luftraum einfliegen lassen", fügte Stoltenberg hinzu. Die Verbündeten unterstützten Kiew aber mit militärischer und finanzieller Hilfe.

Die russische Armee war am vergangenen Donnerstag in die Ukraine einmarschiert und griff seither Städte wie Kiew und Charkiw an. Am Montag trafen sich Unterhändler Kiews und Moskaus zu einer ersten Verhandlungsrunde in Belarus, die ohne Durchbruch endete.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Niederlande: Einigung bei Koalitionsverhandlungen erzielt

Knapp drei Monate nach der Parlamentswahl in den Niederlanden haben die linksliberale D66 und die zwei Mitte-Rechts-Parteien VDD und CDA eine Einigung bei den Koalitionsverhandlungen erzielt. Die Details der Einigung würden am Freitag bekanntgegeben werden, erklärten die Parteichefs am späten Dienstagabend. "Wir sind unglaublich motiviert, loszulegen", erklärte der Parteichef der D66 und der vermutlich zukünftige Ministerpräsident der Niederlande, Rob Jetten.

Proteste in Minneapolis: Trump will "deeskalieren"

Nach heftigen Protesten gegen die tödlichen Schüsse auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis hat US-Präsident Donald Trump auf eine Beruhigung der Lage gedrängt. "Wir werden ein bisschen deeskalieren", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) im US-Sender Fox News. Der US-Präsident sprach sich zudem gegen die Mitnahme von Waffen zu Demonstrationen aus. Trumps Grenzschutzbeauftragter Tom Homan traf sich derweil mit Vertretern der Stadt Minneapolis.

Ukraine meldet elf Tote durch russische Angriffe - Passagier-Zug in Charkiw attackiert

Bei massiven russischen Angriffen auf die Ukraine sind am Dienstag mindestens elf Menschen getötet worden. Bei einem Drohnenangriff auf einen Zug in Charkiw wurden mindestens vier Menschen getötet, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst Telegram mitteilte. Die Attacken würden die derzeit laufende Diplomatie "untergraben", erklärte er zudem. Die trilaterale Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA über eine Beendigung des Krieges sollen am Wochenende fortgesetzt werden.

Ukraine meldet elf Tote russische Angriffe - Passagier-Zug in Charkiw attackiert

Bei massiven russischen Angriffen auf die Ukraine sind am Dienstag mindestens elf Menschen getötet worden. Bei einem Drohnenangriff auf einen Zug in Charkiw wurden mindestens vier Menschen getötet, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst Telegram mitteilte. Die Attacken würden die derzeit laufende Diplomatie "untergraben", erklärte er zudem. Die trilaterale Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA über eine Beendigung des Krieges sollen am Wochenende fortgesetzt werden.

Textgröße ändern: