The National Times - Containerschiffsreederei Maersk stoppt Lieferungen an Russland

Containerschiffsreederei Maersk stoppt Lieferungen an Russland


Containerschiffsreederei Maersk stoppt Lieferungen an Russland
Containerschiffsreederei Maersk stoppt Lieferungen an Russland

Die weltgrößte Containerschiffsreederei Maersk stoppt wegen des Ukraine-Kriegs vorläufig alle Lieferungen nach Russland. Russische Häfen würden "bis auf Weiteres" nicht mehr angelaufen, teilte Maersk am Dienstag mit. Ausnahmen gelten demnach aber für Lieferungen von Nahrungsmitteln, Medikamenten und weiteren humanitären Gütern. Fahrten in die Ukraine hatte Maersk bereits aus Sicherheitsgründen gestoppt.

Textgröße ändern:

Lieferungen nach Russland und Aufträge aus Russland seien "zeitweilig" ausgesetzt, teilte Maersk mit. Aufträge, die vor Inkrafttreten der Sanktionen gegen Russland erteilt wurden, wolle die Reederei aber unter Berücksichtigung der Strafmaßnahmen versuchen zu erledigen.

Mit der Ausnahme für humanitäre Lieferungen wolle Maersk seine "soziale Verantwortung" unterstreichen sowie seine Bemühungen, die Bevölkerung "trotz aller Komplikationen und Unsicherheiten" zu unterstützen. Die Reederei werde die Lage weiter beobachten und das Geschäft mit Russland wieder aufnehmen, "sobald wir Stabilität und Sicherheit" wieder gewährleisten können, erklärte der dänische Konzern.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Sachsen-Anhalt: Schulze sieht CDU auf Weg in Opposition - AfD sucht "stabile Mehrheit"

Nach dem Absturz der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht Ministerpräsident Sven Schulze für seine Partei keinen Anspruch mehr auf eine Regierungsverantwortung. "Wir sind Opposition - der Regierungsauftrag liegt jetzt bei der AfD", sagte Schulze am Montag in Berlin. Die AfD bereitet sich nach ihrem Wahlsieg auf eine Regierungsübernahme vor und sucht bereits Unterstützung für eine "stabile Mehrheit".

Israel greift Süden des Libanon erneut an - mehrere Tote

Nach tödlichen Angriffen in den vergangenen Tagen hat Israel den Beschuss von Zielen im Süden des Libanon fortgesetzt. Wie libanesische Medien am Montag berichteten, wurden bei den Angriffen in der Nacht elf Menschen getötet, darunter auch zwei Kleinkinder. Israel warf der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz Drohnenangriffe und wiederholte Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Die israelische Armee kündigte an, die Angriffe fortzusetzen, bis die Bedrohungen durch die Miliz beseitigt seien.

Mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Wüst warnt vor Naivität

Angesichts einer möglichen AfD-Landesregierung in Sachsen-Anhalt hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) vor Blauäugigkeit gewarnt. "Wir dürfen nicht naiv sein", sagte er am Montag in Berlin. Die AfD werde sich nicht entzaubern, sie habe konkrete Pläne.

Merz warnt AfD vor Grundgesetzverstößen nach Regierungsübernahme

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die AfD scharf ermahnt, sich bei einer Übernahme der Regierung in Sachsen-Anhalt an die Vorgaben des Grundgesetzes zu halten. "Wenn dort Grenzen überschritten werden, werden wir aus Sicht der Bundesregierung alles tun, um das zu korrigieren", sagte Merz am Montag in Berlin. "Das Grundgesetz gilt auch in Sachsen-Anhalt, auch nach einer Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten."

Textgröße ändern: