The National Times - Paris: Europa und Verbündete bereit zu weiteren Sanktionen gegen Moskau

Paris: Europa und Verbündete bereit zu weiteren Sanktionen gegen Moskau


Paris: Europa und Verbündete bereit zu weiteren Sanktionen gegen Moskau
Paris: Europa und Verbündete bereit zu weiteren Sanktionen gegen Moskau

Die Europäer und ihre Verbündeten sind bereit zu weiteren Sanktionen gegen Russland wegen des Einmarschs in der Ukraine. Das teilte die französische Präsidentschaft am Montagabend nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen, Rumänien, den USA, Kanada und Japan sowie Vertretern der EU und der Nato mit. Die Strafmaßnahmen könnten "in den kommenden Tagen" verhängt werden, erklärte der Elysée-Palast.

Textgröße ändern:

"Es wird weitere Sanktionen geben. Das hat Priorität", hieß es aus dem Elysée-Palast. Es bestehe die "Dringlichkeit, die Kosten des Krieges" für Russlands Staatschef Wladimir Putin zu erhöhen und sein "Kalkül zu verändern". Aber auch die bereits verhängten Sanktionen seien "schmerzhafter als Präsident Putin es erwartet" habe.

Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat die EU bereits eine Reihe drakonischer Sanktionen gegen Moskau verhängt. Ein erstes Sanktionspaket brachte die EU nach der Anerkennung der pro-russischen Separatistengebiete in der Ostukraine durch Putin auf den Weg. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine am Donnerstag kamen weitere Sanktionen hinzu, die sich auch gegen Putin und seinen Außenminister Sergej Lawrow richteten. Zudem einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU darauf, Russlands Zugang zu den Finanzmärkten und zu wichtigen Technologien zu beschränken.

Am Wochenende einigten sich die Verbündeten der Ukraine darauf, eine Reihe russischer Banken aus dem Swift-Finanzsystem auszuschließen. Am Montag trat dann ein EU-weites Überflugverbot für russische Flugzeuge in Kraft. Russland reagierte darauf mit einer Sperrung seines Luftraums für Fluggesellschaften aus 36 Ländern.

T.Allen--TNT

Empfohlen

Kreml bestätigt Trump-Bitte um begrenzte Feuerpause - Kiew bereit zu Waffenruhe im Energiebereich

Moskau hat den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump für eine kurzzeitige Einstellung der russischen Angriffe auf Kiew bestätigt. Trump habe Kreml-Chef Wladimir Putin darum gebeten, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt "eine Woche lang bis zum 1. Februar" auszusetzen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte seine Bereitschaft, die Angriffe auf Energieanlagen in Russland einzustellen, wenn Moskau sich ebenfalls dazu verpflichtet.

Wetterdienst: Januar in Deutschland teils so schneereich wie seit 2010 nicht mehr

Der Januar war in Teilen Nordwestdeutschlands der schneereichste seit mehr als 15 Jahren. Das geht aus der am Freitag veröffentlichen Monatsbilanz des Deutschen Wetterdiensts im hessischen Offenbach hervor. Demnach war der Januar in Hamburg und Niedersachsen gemessen an der Zahl sogenannter Schneedeckentage der schneereichste seit 2010. Beide Länder waren unter anderem massiv von Wintersturmtief "Elli" betroffen.

Verkehrsgerichtstag will Alkohol beim Radeln und Handy am Steuer strenger ahnden

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag will Radfahren unter Alkoholeinfluss strenger ahnden und die Handynutzung am Steuer stärker kontrollieren. Radfahren solle künftig bereits ab einem Alkoholgrenzwert von 1,1 Promille Blutalkohol mit einem Bußgeld bestraft werden, heißt es in den am Freitag zum Abschluss des jährlichen Verkehrsgerichtstags in Goslar vorgelegten Empfehlungen. Bisher liegt der Grenzwert für Radfahrer bei 1,6 Promille.

Merz nächste Woche in Golf-Region: Besuche in Saudi-Arabien, Katar und Emiraten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist kommende Woche in die Golfregion und wird dort Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Ziele der Reise von Mittwoch bis Freitag seien eine Unterstützung der Stabilität im Nahen Osten und die Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag in Berlin. Merz wird demnach von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Textgröße ändern: