The National Times - Gouverneur: Mindestens elf Zivilisten bei russischen Angriffen auf Charkiw getötet

Gouverneur: Mindestens elf Zivilisten bei russischen Angriffen auf Charkiw getötet


Gouverneur: Mindestens elf Zivilisten bei russischen Angriffen auf Charkiw getötet
Gouverneur: Mindestens elf Zivilisten bei russischen Angriffen auf Charkiw getötet

Durch russische Bombenangriffe in der ukrainischen Millionenstadt Charkiw sind nach Angaben der Regionalbehörden mindestens elf Zivilisten getötet und dutzende weitere Menschen verletzt worden. "Der russische Feind bombardiert Wohngebiete", schrieb der Gouverneur von Charkiw, Oleg Sinegubow, am Montag im Messengerdienst Telegram. "Aufgrund der andauernden Bombardierungen können wir nicht die Rettungsdienste rufen."

Textgröße ändern:

Sinegubow warf der russischen Armee vor, in Charkiw "Kriegsverbrechen" zu begehen. "Es ist ein Völkermord an den Ukrainern", schrieb er mit Blick auf "schweren Artilleriebeschuss". "Dutzende Zivilisten sterben. Dies geschieht tagsüber, während die Menschen in die Apotheke gehen, einkaufen oder Wasser besorgen." In den von den russischen Angriffen betroffenen Stadtteilen gebe es keine "Stellungen der ukrainischen Streitkräfte".

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson prangerte am Montag "barbarische" Angriffe Russlands auf Zivilisten in der Ukraine an. In einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj habe Johnson "die barbarischen Luftangriffe Russlands gegen unschuldige Zivilisten, darunter Kinder" verurteilt, erklärte Downing Street.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte in Brüssel, die russischen Angriffe in der Ukraine würden "immer unerbittlicher" und es gebe zahlreiche Opfer unter Zivilisten. In Charkiw, Mariupol und Kiew gebe es aber "mutigen" Widerstand der ukrainischen Armee.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte in einer Pressekonferenz behauptet, "nationalistische ukrainische Gruppen" versuchten, "die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde" zu benutzen. Dies sei "kriminell".

Am Sonntagmorgen hatte Sinegubow das Eindringen russischer Soldaten in Charkiw bekanntgegeben. Stunden später erklärte er, die Stadt befände sich wieder unter der "vollständigen Kontrolle" der ukrainischen Armee. Das nahe der russischen Grenze gelegene Charkiw ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Ukraine.

P.Barry--TNT

Empfohlen

USA und Israel greifen Iran an - Geistliches Oberhaupt Chamenei getötet

Das geistliche Oberhaupt des Iran ist tot: Ayatollah Ali Chamenei wurde am Samstag bei massiven Luftangriffen der USA und Israels getötet, wie US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social erklärte. Die Bevölkerung des Iran habe damit die "Chance", sich ihr Land "zurückzuholen". Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte eine Fortsetzung der Angriffe auf die iranische Führung an und rief die Iraner in einer Fernsehansprache auf, "das Regime zu stürzen und eure Zukunft zu sichern".

Trump: Irans oberster Führer Ayatollah Chamenei "ist tot"

US-Präsident Donald Trump hat den Tod von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Chamenei bestätigt. "Chamenei, einer der bösesten Menschen der Geschichte, ist tot", erklärte Trump am Samstag in seinem Online-Netzwerk Truth Social. Die Menschen im Iran hätten nun "die größte Chance", sich "ihr Land zurückzuholen".

Israelische Armee: Chef der iranischen Revolutionsgarden getötet

Bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran ist nach Angaben der israelischen Armee der Anführer der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, getötet worden. Auch Ali Schamchani, ein Berater des geistlichen Oberhauptes Ayatollah Ali Chamenei sowie Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh seien bei den Angriffen umgekommen, sagte Armeesprecher Effie Defrin am Samstagabend in einer Fernsehansprache.

Israelische Sender: Foto von Chameneis Leiche wurde Trump und Netanjahu gezeigt

Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran sind ihren Regierungen laut israelischen Medien Beweise für den Tod von Ayatollah Ali Chamenei geliefert worden. Ein Foto der Leiche des geistlichen Führers des Iran sei US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vorgelegt worden, berichtete der israelische Sender Channel 12 am Samstagabend.

Textgröße ändern: