The National Times - Diakonie: Bewohner von Pflegeheimen müssen mit weiteren Erhöhungen rechnen

Diakonie: Bewohner von Pflegeheimen müssen mit weiteren Erhöhungen rechnen


Diakonie: Bewohner von Pflegeheimen müssen mit weiteren Erhöhungen rechnen
Diakonie: Bewohner von Pflegeheimen müssen mit weiteren Erhöhungen rechnen / Foto: © AFP/Archiv

Bewohner von Pflegeheimen müssen nach Angaben der Diakonie trotz der geplanten Reform der Pflegeversicherung mit einer weiteren Verteuerung ihres Heimplatzes rechnen. "Die Kosten werden ab Juli noch weiter steigen", sagte Maria Loheide, im Vorstand der Diakonie für Sozialpolitik zuständig, dem "Tagesspiegel". Grund sei ein neues Personalbemessungsinstrument, das die Personalausstattung verbessern soll. "Aber falls die Pflegekassen die Zusatzkosten nicht tragen, werden die Bewohner dafür aufkommen müssen", warnte Loheide.

Textgröße ändern:

Bereits im vergangenen Jahr hatten zahlreiche Pflegeheime die Beiträge der Bewohner erhöht, um die gestiegenen Kosten für Personal, Energie, Lebensmittel und Dienstleistungen weiterzugeben. "Eigentlich müssten die Pflegekassen die Pflegesätze entsprechend anheben", sagte die Diakonie-Expertin. Ein Viertel der Kassen weigere sich aber, die laufenden Verträge nachzuverhandeln. "Das Nachsehen haben die Bewohner, deren Eigenanteil weiter steigt."

Die geplante Pflegereform wird das Problem nach Einschätzung der Diakonie nicht lösen. Der Zuschlag für Heimbewohner liege unter der Inflationsrate. Die Pflegeversicherung brauche daher "eine kräftige Beitragserhöhung und einen Steuerzuschuss", forderte Loheide. Beiträge sollten auch auf Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und auf Kapitalerträge erhoben werden.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Großbritannien legt neues Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen auf

Großbritannien will mit einem neu aufgelegten Programm hunderte Flüchtlinge aufnehmen. "Wir werden schutzbedürftige Flüchtlinge aus aller Welt aufnehmen und ihnen die Chance auf ein neues und besseres Leben hier in Großbritannien geben", sagte Innenministerin Shabana Mahmood am Montag beim jährlichen Parteitag der regierenden Labour-Partei in Liverpool. Etwa ein Viertel der Flüchtlinge sollen Frauen und Mädchen aus Afghanistan sowie Palästinenser sein.

Großbritannien: Terrorverdächtige wieder freigelassen - Burnham kündigt Krisensitzung an

In Großbritannien sind fünf Briten vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt worden, die am Sonntag wegen eines möglicherweise geplanten Anschlags auf einen Luftwaffenstützpunkt festgenommen worden waren. Die fünf Männer seien "nach umfangreichen Befragungen und Ermittlungen" unter Auflagen freigelassen worden, erklärte Laurence Taylor von der Anti-Terror-Polizei am Montag.

Seoul: Nordkoreanische Minen vermutlich Auslöser von Explosion in Grenzgebiet

Eine Explosion mit drei verletzten südkoreanischen Offiziere in der stark gesicherten Entmilitarisierten Zone im Grenzgebiet zu Nordkorea in der vergangenen Woche ist nach Angaben aus Seoul vermutlich von nordkoreanischen Minen ausgelöst worden. "Wir gehen davon aus, dass nordkoreanische Landminen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Explosion verursacht haben", erklärte der Vizevorsitzende des Vereinigten Generalstabs Südkoreas, Kwon Dae Won, am Montag.

RN-Chef Bardella weist Vorwurf antisemitischer Textnachrichten zurück

Der Chef von Frankreichs rechtspopulistischer Partei Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, hat bestritten, vor mehr als zehn Jahren antisemitische Textbotschaften verfasst zu haben. Der 31-jährige Europaabgeordnete schrieb am Montag im Onlinedienst X, er weise "ausdrücklich" die Vorwürfe der Enthüllungsplattform "Mediapart" zurück. Außerdem habe er seinen Anwalt angewiesen, die "notwendigen Schritte" zu unternehmen.

Textgröße ändern: