The National Times - UN-Ermittler bemängeln zu langsame Hilfe für Erdbebenopfer in Syrien

UN-Ermittler bemängeln zu langsame Hilfe für Erdbebenopfer in Syrien


UN-Ermittler bemängeln zu langsame Hilfe für Erdbebenopfer in Syrien
UN-Ermittler bemängeln zu langsame Hilfe für Erdbebenopfer in Syrien / Foto: © AFP

Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet hat die Weltgemeinschaft nach Ansicht von UN-Ermittlern nicht schnell genug reagiert, um den Menschen in Syrien Hilfe zu leisten. Die syrische Regierung und die internationale Gemeinschaft einschließlich der UNO hätten bei der raschen Bereitstellung lebensrettender Hilfe für die Syrer, die sie am dringendsten benötigen, versagt, erklärte der Vorsitzende der UN-Untersuchungskommission für Syrien, Paulo Pinheiro, am Montag.

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Sie hätten es versäumt, eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen in dem Bürgerkriegsland zu erreichen oder lebensrettende Hilfe auf allen verfügbaren Wegen zu ermöglichen, darunter den Einsatz von Rettungsteams in der entscheidenden ersten Woche nach dem Beben vom 6. Februar, hieß es in einer Erklärung der Kommission.

Demnach fühlten sich die Syrer "von denjenigen, die sie eigentlich schützen sollten, in einer äußerst verzweifelten Situation allein gelassen". Viele Stimmen forderten zu Recht eine Untersuchung.

Die Regierung von Machthaber Baschar al-Assad habe eine Woche gebraucht, um grenzüberschreitende Hilfe zu genehmigen, kritisierte die Kommission. Pinheiro beklagte, Syrien sei zu einem "Epizentrum der Vernachlässigung" geworden. Das Gremium prüfe mehrere Vorwürfe gegen Kriegsparteien, die "die humanitäre Hilfe absichtlich behinderten", fügte er hinzu.

Bei dem Beben der Stärke 7,8 in Syrien und im Nachbarland Türkei kamen in Syrien fast 6000 Menschen ums Leben. Nach UN-Schätzungen benötigen fünf Millionen Menschen in den syrischen Erdbebengebieten eine Grundversorgung mit Unterkünften und anderen Hilfsgütern.

D.Kelly--TNT

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