The National Times - Facebook verbietet russischen Staatsmedien Werbung auf der Plattform

Facebook verbietet russischen Staatsmedien Werbung auf der Plattform


Facebook verbietet russischen Staatsmedien Werbung auf der Plattform
Facebook verbietet russischen Staatsmedien Werbung auf der Plattform

Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hat der Facebook-Konzern Meta die Möglichkeiten russischer Staatsmedien eingeschränkt, auf der Online-Plattform Geld zu verdienen. "Wir verbieten russischen Staatsmedien ab sofort, auf unserer Plattform überall auf der Welt Werbung zu schalten", erklärte Facebook-Sicherheitschef Nathaniel Gleicher am Freitag (Ortszeit) bei Twitter. Die Maßnahme stehe kurz vor der Umsetzung.

Textgröße ändern:

Meta hatte zuvor erklärt, dass Russland beschlossen habe, den Zugang zu Facebook "einzuschränken" und den Betrieb der Plattform zu "verlangsamen". Moskau beschuldigt die US-Plattform unter anderem, russische Medien zu zensieren.

"Gestern haben uns die russischen Behörden aufgefordert, die unabhängige Überprüfung und Kennzeichnung von Inhalten, die von vier staatlichen russischen Medienorganisationen auf Facebook veröffentlicht wurden, einzustellen", erklärte Facebook-Vizepräsident Nick Clegg am Freitag. "Wir haben uns geweigert. Daraufhin haben sie angekündigt, den Zugang zu unseren Diensten zu beschränken."

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Frühjahrstagung von IWF und Weltbank beginnt im Zeichen des Iran-Kriegs

In Washington beginnt am Montag die Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank (ab 16.00 Uhr MESZ). Schwerpunktthema sind die wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Folgen des Iran-Kriegs. IWF-Chefin Kristalina Georgieva hatte am Donnerstag in ihrer Einführungsrede gesagt, sie erwarte eine Ernährungskrise und nötige Finanzhilfen von bis zu 50 Milliarden Dollar (rund 43 Milliarden Euro) für besonders bedürftige Länder.

Peru hält erste Runde der Präsidentschaftswahl sowie Parlamentswahlen ab

In Peru haben die Menschen am Sonntag einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament gewählt. Mehr als 27 Millionen Bürger waren aufgerufen, einen von 35 Kandidaten für das Präsidentenamt auszuwählen - eine Rekordzahl für das südamerikanische Land, das seit vielen Jahren in einer Wirtschafts- und Sicherheitskrise steckt. In Umfragen kam zuletzt kein Kandidat auf mehr als 15 Prozent, was eine Stichwahl am 7. Juni wahrscheinlich macht.

Trump kündigt US-Seeblockade der Straße von Hormus an

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Scheitern der US-iranischen Verhandlungen in Pakistan eine US-Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die US-Marine werde "mit sofortiger Wirkung damit beginnen, alle Schiffe zu blockieren, die versuchen, in die Straße von Hormus einzufahren oder sie zu verlassen", erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Als Grund nannte Trump Teherans "unbeugsame" Weigerung, mit Blick auf sein Atomprogramm Zugeständnisse zu machen.

Hisbollah lehnt geplante Gespräche zwischen Libanon und Israel in Washington ab

Vor den für kommende Woche in Washington geplanten direkten Gesprächen der libanesischen Regierung mit Israel über eine Waffenruhe im Libanon hat die pro-iranische Hisbollah ihre Ablehnung bekräftigt. Die Miliz brandmarkte die für Dienstag angesetzten Gespräche am Samstag als "gesetzeswidrig". Israel schließt seinerseits eine Waffenruhe mit der vom Iran unterstützten Miliz aus. Derweil griff Israel weiterhin Hisbollah-Ziele an. Nach libanesischen Angaben stieg die Zahl der Toten seit Kriegsbeginn auf mehr als 2000.

Textgröße ändern: