The National Times - Pentagon-Chef verteidigt vorläufiges Nein zur Lieferung von Kampfpanzern an Kiew

Pentagon-Chef verteidigt vorläufiges Nein zur Lieferung von Kampfpanzern an Kiew


Pentagon-Chef verteidigt vorläufiges Nein zur Lieferung von Kampfpanzern an Kiew
Pentagon-Chef verteidigt vorläufiges Nein zur Lieferung von Kampfpanzern an Kiew / Foto: © AFP

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat die Entscheidung seines Landes und Deutschlands verteidigt, vorläufig keine schweren Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern. "Es geht nicht wirklich um eine einzelne Plattform", sagte Austin am Freitag nach einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe auf dem US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz. Die USA und ihre Verbündeten seien "ziemlich erfolgreich" darin, der Ukraine die im Krieg gegen Russland notwendigen militärischen Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen.

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Austin verwies dabei auf neue Militärhilfen des Westens für die ukrainischen Streitkräfte. "Das ist ein sehr, sehr fähiges Paket", sagte der Pentagon-Chef. "Und richtig eingesetzt wird es ihnen (den Ukrainern) ermöglichen, erfolgreich zu sein."

Austin betonte zugleich, mit Blick auf eine mögliche Lieferung von US-Kampfpanzern vom Typ Abrams - auch als M1 bezeichnet - oder von deutschen Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 sei keine Entscheidung gefallen. "Ich habe keine Ankündigung zu M1, und Sie haben den deutschen Verteidigungsminister gehört, dass sie noch keine Entscheidung zu den Leoparden getroffen haben."

Vertreter der Nato-Staaten und anderer Unterstützerländer der Ukraine hatten am Freitag in Ramstein über weitere Militärhilfen für die Ukraine diskutiert. Zuvor war der Druck auf Deutschland gewachsen, der Ukraine Leopard-2-Kampfpanzer zu liefern oder zumindest anderen Ländern eine Lieferung der Panzer an die Ukraine zu ermöglichen.

Auf die Frage, ob Deutschland genug tue, um im Ukraine-Krieg echte Führung in Europa zu zeigen, antwortete Austin: "Ja. Aber wir alle können mehr tun."

T.Ward--TNT

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