The National Times - "The Power of the Dog" geht mit zwölf Nominierungen in Oscar-Rennen

"The Power of the Dog" geht mit zwölf Nominierungen in Oscar-Rennen


"The Power of the Dog" geht mit zwölf Nominierungen in Oscar-Rennen
"The Power of the Dog" geht mit zwölf Nominierungen in Oscar-Rennen

Der Western "The Power of the Dog" von Regisseurin Jane Campion zieht mit den meisten Nominierungen in das diesjährige Oscar-Finale. Der Film mit Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle wurde am Dienstag in zwölf Kategorien nominiert, unter anderem als bester Film, für die beste Regie und den besten Hauptdarsteller. Die deutsche Tragikomödie "Ich bin dein Mensch" von Regisseurin Maria Schrader verpasste dagegen den Sprung in die Endauswahl.

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Für den Oscar als bester internationaler Film wurden vielmehr "Drive My Car" aus Japan, "Flee" aus Dänemark, "The Hand of God" aus Italien, "Lunana: Das Glück liegt im Himalaya" aus Bhutan und "Der schlimmste Mensch der Welt" aus Norwegen nominiert. Der Film "Ich bin dein Mensch", der die Beziehung zwischen einer Frau und einem humanoiden Roboter schildert, hatte es zwar in die engere Auswahl geschafft, für eine Nominierung reichte es dann aber nicht.

Die 94. Oscars werden am 27. März in Los Angeles verliehen. Der düstere Western "The Power of the Dog" ist bei der diesjährigen Vergabe des begehrtesten Filmpreises der Welt der große Favorit. Die neuseeländische Regisseurin Campion wurde als erste Frau der Geschichte zum zweiten Mal für einen Regie-Oscar nominiert. Ihre erste Nominierung hatte sie vor 28 Jahren für "Das Piano" erhalten.

Für "The Power of the Dog" wurde Schauspielerin Kirsten Dunst als beste Nebendarstellerin nominiert. Gleich zwei Schauspieler aus dem Western - Jesse Plemons und Kodi Smit-McPhee - wurden zudem als beste Nebendarsteller nominiert.

Zehn Nominierungen gab es am Dienstag für das Science-Fiction-Epos "Dune" von Regisseur Denis Villeneuve. Nominiert wurde unter anderem der deutsche Komponist und Oscar-Preisträger Hans Zimmer für die beste Filmmusik. Jeweils sieben Nominierungen gab es für das Nordirland-Drama "Belfast" von Kenneth Branagh und das Musical-Remake "West Side Story" von Steven Spielberg.

Hoffnungen auf den Oscar als bester Hauptdarsteller können sich neben Benedict Cumberbatch auch Javier Bardem, ("Being the Ricardos"), Andrew Garfield ("Tick, Tick...Boom!") Will Smith ("King Richard") und Denzel Washington ("Macbeth") machen.

Als beste Hauptdarstellerinnen nominiert wurden Jessica Chastain für "The Eyes of Tammy Faye", Olivia Colman für "The Lost Daughter", Penélope Cruz für "Parallele Mütter", Nicole Kidman für "Being the Ricardos" und Kristen Stewart für "Spencer".

Deutschland wird dagegen weiter auf einen weiteren Oscar für den besten internationalen Film warten müssen. Zuletzt hatte 2007 mit dem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck ein deutscher Film einen Auslands-Oscar gewonnen. Die bislang letzte Nominierung gab es für "Werk ohne Autor" ebenfalls von Henckel von Donnersmarck aus dem Jahr 2018.

E.Reid--TNT

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