The National Times - Präsidentschaftskandidat Zemmour wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht verurteilt

Präsidentschaftskandidat Zemmour wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht verurteilt


Präsidentschaftskandidat Zemmour wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht verurteilt
Präsidentschaftskandidat Zemmour wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht verurteilt

Der rechtsradikale französische Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour ist am Freitag wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht verurteilt worden. Nach dem Urteil, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, muss er 70.000 Euro an die Kläger zahlen, zu denen unter anderem der Filmkonzern Gaumont und die Filmemacher Luc Besson und François Ozon zählen. Zemmour hatte für einen Videoclip, mit dem er seine Kandidatur angekündigt hatte, unerlaubt fremdes Bildmaterial genutzt, unter anderem auch von der AFP.

Textgröße ändern:

In dem Video war Zemmour vor einer Bücherwand zu sehen, wie er einen Text abliest und in ein historisch anmutendes Mikrofon spricht, als wolle er bildlich an eine Rede des Republikgründers Charles de Gaulle anknüpfen.

Zwischendurch waren Videoschnippsel zu sehen, die das Bild eines - nach Zemmours Ansicht - glücklicheren Frankreichs der Vergangenheit zeigen. Das gegenwärtige Frankreich wird durch Szenen von Prügeleien und Anschlägen illustriert.

Zemmour liegt in Umfragen derzeit bei 13 Prozent, gleichauf mit der rechtskonservativen Kandidatin Valérie Pécresse. Er vertritt fremdenfeindliche und nationalistische Positionen und wurde bereits mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt

Nach einer richterlichen Entscheidung hat am Samstag die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kennedy Centers begonnen. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift an der Außenseite des Kulturzentrums, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen - dahinter liefen die Arbeiten. Ein US-Bundesrichter hatte den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.

Richter hält an Beschluss fest: Trumps Name muss von Kennedy Center entfernt werden

Ein US-Bundesrichter hat den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers in Washington sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Entfernung des Namens von US-Präsident Donald Trump von der Fassade des renommierten Kulturzentrums zu stoppen. Kurz vor Ablauf der Frist für die Beseitigung des Schriftzugs am Freitag versammelten sich zahlreiche Schaulustige vor dem Kulturzentrum in der US-Hauptstadt.

Britischer Künstler David Hockney gestorben

Der britische Künstler David Hockney ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in seiner Londoner Wohnung, wie seine Agentin am Freitag mitteilte. Hockney gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der zeitgenössischen Kunst.

Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen

Mit einer Eröffnungsfeier voller Stars und einem Sieg von Ko-Gastgeber Mexiko hat die größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte begonnen. Bei der Eröffnungsshow vor 80.000 Zuschauern im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt führten die kolumbianische Sängerin Shakira und der nigerianische Afrobeat-Musiker Burna Boy am Donnerstag den offiziellen WM-Song "Dai Dai" auf. Vor dem Stadion kam es derweil zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Textgröße ändern: