The National Times - Biden-Berater Anthony Fauci mit Coronavirus infiziert

Biden-Berater Anthony Fauci mit Coronavirus infiziert


Biden-Berater Anthony Fauci mit Coronavirus infiziert
Biden-Berater Anthony Fauci mit Coronavirus infiziert / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der oberste Corona-Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Bei dem 81-Jährigen fiel am Mittwoch ein Schnelltest positiv aus, wie das von Fauci geleitete Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) mitteilte. "Er ist vollständig geimpft und wurde zweimal geboostert", fügte das Institut hinzu. "Er hat derzeit nur milde Symptome."

Textgröße ändern:

Demnach hatte Fauci zuletzt keinen engen Kontakt mit US-Präsident Joe Biden oder anderen hohen Regierungsvertretern. Der angesehene Immunologe wird sich nun zu Hause isolieren und von dort aus arbeiten.

Biden hatte Fauci nach seinem Einzug ins Weiße Haus im Januar 2021 zu seinem "obersten medizinischen Berater" im Kampf gegen die Corona-Pandemie gemacht. Der Mediziner und Forscher hatte schon unter Bidens Vorgänger Donald Trump dem Corona-Krisenstab der Regierung angehört.

Mit seiner großen Expertise und seinen ungeschminkten Einschätzungen zur Pandemie erwarb Fauci sich in der Öffentlichkeit große Anerkennung und wurde regelrecht zu einer Kultfigur. Zugleich zog er sich immer wieder den Unmut Trumps zu, der die Gefahr durch das Coronavirus lange Zeit kleinredete. Fauci wurde auch von rechten Kreisen angefeindet und musste unter Polizeischutz gestellt werden.

C.Stevenson--TNT

Empfohlen

Streit um Gesundheitsreform - Union macht Druck auf Ministerin Warken

Vor dem geplanten Kabinettsbeschluss zur Gesundheitsreform hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit Gegenwind auch aus den eigenen Reihen zu kämpfen. Politiker von CDU und CSU forderten am Montag, dass der Bund einen größeren Beitrag zur Krankenversicherung für Bürgergeldbeziehende leistet - und dadurch die gesetzlichen Kassen entlastet. Dass die Beitragszahlenden der GKV weiterhin jährlich rund zwölf Milliarden Euro mitfinanzieren müssten, "wird von niemandem als gerecht empfunden und deswegen braucht es zumindest einen Einstieg in die richtige Richtung", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann zu RTL und ntv. "Und dafür streiten wir."

Unionspolitiker fordern Änderungen bei Gesundheitsreform von Warken

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat von seiner Bundeskollegin Nina Warken (CDU) Nachbesserungen bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefordert. Bei der Absicherung der Bürgergeldbezieher bedürfe es "einer auskömmlichen Finanzierung durch den Bund", heißt es in einer neunseitigen Stellungnahme des NRW-Ministeriums an das Bundesministerium, aus der die "Rheinische Post" am Montag zitierte. Ähnlich äußerten sich weitere Unionspolitiker.

NRW-Gesundheitsminister fordert Änderung bei Gesundheitsreform

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat von seiner Bundeskollegin Nina Warken (CDU) Nachbesserung bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefordert. Bei der Absicherung der Bürgergeldbezieher bedarfe es "einer auskömmlichen Finanzierung durch den Bund", hieß es in der neunseitigen Stellungnahme des NRW-Ministeriums an das Bundesministerium, die der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe) vorlag. "Es ist den Beitragszahlern kaum vermittelbar, dass sie über die GKV-Beiträge originäre Staatsaufgaben mitfinanzieren."

Streit um Warkens Krankenkassenreform: SPD bleibt auf Konfrontationskurs

Im Streit um die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vorlegten Reformvorschläge für die gesetzliche Krankenversicherung bleibt der Koalitionspartner SPD auf Konfrontationskurs. Der Entwurf Warkens weise eine "Schieflage" zulasten von Beitragszahlern auf, sagte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf den Zeitungen der Funke Mediengruppe von Sonntag. Er forderte eine stärkere Belastung von Pharmakonzernen.

Textgröße ändern: