The National Times - Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen

Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen


Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen
Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen

Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat die hohe Ansteckungsgefahr durch die Omikron-Variante des Coronavirus unterstrichen. "Meine Prognose ist, wir werden alle Covid bekommen, früher oder später, auch ich, obwohl ich mich wirklich versuche zu schützen", sagte er am Dienstag im Sender Phoenix. "So ansteckend ist diese Omikron-Variante im Moment und vielleicht kommen ja noch ansteckendere Varianten hinterher."

Textgröße ändern:

Es sei aber "ein Riesenunterschied", ob Omikron auf einen dreifach geimpften oder auf einen ungeimpften oder vor langer Zeit geimpften Menschen treffe, betonte der Mediziner. Deswegen sei die Impfkampagne so wichtig.

"Omikron bei Ungeimpften ist immer noch eine vom Risiko her tödliche Erkrankung, die immer noch eine Letalität in der Dimension von etwa einem Prozent hat", warnte Montgomery. "Das müssen wir als Ärzte verhindern, indem wir den Leuten sagen: Ihr habt die große Chance diese Erkrankung gut und einfach zu überstehen über die Impfung. Während die schmutzige Impfung durch das Virus selbst ein hohes Krankheits- und Todesrisiko mit sich bringt."

Montgomery begrüßte, dass bei der Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik am Montag keine Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen beschlossen wurden. Für ein Zurückfahren sei "momentan nicht die Zeit", urteilte er. "Wir sind noch nicht über den Gipfel der Welle hinweg."

T.Allen--TNT

Empfohlen

WHO-Chef in Demokratischer Republik Kongo: Ebola-Epidemie kann "gestoppt werden"

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat sich bei seiner Ankunft in der von einem tödlichen Ebola-Ausbruch betroffenen Demokratischen Republik Kongo zuversichtlich im Kampf gegen das Virus gezeigt und zugleich Reiseverbote kritisiert. Der Ausbruch könne "gestoppt werden", sagte Tedros nach seiner Landung in der Hauptstadt Kinshasa am Donnerstag vor Journalisten.

Afrikanische Behörde rechnet mit Impfstoff gegen Bundibugyo-Variante bis Ende 2026

Nach dem jüngsten Ebola-Ausbruch in Afrika rechnet die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (Africa CDC) mit einem verfügbaren passenden Impfstoff bis Jahresende. Es gebe bereits "einige Kandidaten", die in Zukunft gegen die Bundibugyo-Variante des Virus wirksam sein könnten, welche für den aktuellen Ausbruch verantwortlich ist, sagte Africa CDC-Präsident Jean Kaseya am Donnerstag. "Mit Sicherheit" würden bis Ende dieses Jahres ein Impfstoff und ein Medikament verfügbar sein. Africa CDC investiere entsprechend.

Norwegens Königin Sonja aus Krankenhaus entlassen - Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit

Norwegens Königin Sonja ist nach einer Nacht im Krankenhaus wegen Herzproblemen wieder zu Hause. "So weit ich weiß, fühlt sie sich viel besser", sagte ihr Ehemann, König Harald V., am Donnerstag während einer Reise vor Journalisten. Der 89-jährige Monarch zeigte sich zugleich sehr besorgt über den Zustand seiner lungenkranken Schwiegertochter, Kronprinzessin Mette-Marit.

Französische Krankenkassen finanzieren Abnehmspritzen für Fettleibige

Für stark fettleibige Patienten und Patientinnen übernimmt die französische Krankenkasse künftig die Kosten für die umstrittenen Abnehmspritzen. Die Kosten dafür würden pro Jahr auf 100 Millionen Euro geschätzt, sagte Gesundheitsministerin Stéphanie Rist am Donnerstag dem Sender TF1. Frankreich sei das erste EU-Land, das diese Mittel dauerhaft für Patienten finanziere, die es benötigten, fügte sie hinzu. Die Ministerin sprach sich zugleich grundsätzlich dafür aus, die Eigenbeiträge der Patienten zu Medikamenten zu erhöhen.

Textgröße ändern: