The National Times - Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen

Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen


Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen
Weltärztebund-Chef: Wir werden alle Corona bekommen

Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat die hohe Ansteckungsgefahr durch die Omikron-Variante des Coronavirus unterstrichen. "Meine Prognose ist, wir werden alle Covid bekommen, früher oder später, auch ich, obwohl ich mich wirklich versuche zu schützen", sagte er am Dienstag im Sender Phoenix. "So ansteckend ist diese Omikron-Variante im Moment und vielleicht kommen ja noch ansteckendere Varianten hinterher."

Textgröße ändern:

Es sei aber "ein Riesenunterschied", ob Omikron auf einen dreifach geimpften oder auf einen ungeimpften oder vor langer Zeit geimpften Menschen treffe, betonte der Mediziner. Deswegen sei die Impfkampagne so wichtig.

"Omikron bei Ungeimpften ist immer noch eine vom Risiko her tödliche Erkrankung, die immer noch eine Letalität in der Dimension von etwa einem Prozent hat", warnte Montgomery. "Das müssen wir als Ärzte verhindern, indem wir den Leuten sagen: Ihr habt die große Chance diese Erkrankung gut und einfach zu überstehen über die Impfung. Während die schmutzige Impfung durch das Virus selbst ein hohes Krankheits- und Todesrisiko mit sich bringt."

Montgomery begrüßte, dass bei der Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik am Montag keine Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen beschlossen wurden. Für ein Zurückfahren sei "momentan nicht die Zeit", urteilte er. "Wir sind noch nicht über den Gipfel der Welle hinweg."

T.Allen--TNT

Empfohlen

Daten zeigen: Auch in Deutschland Anstieg von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen

Die Fälle von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen sind in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten leicht angestiegen. Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 20 und 39 Jahren, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg am Dienstag mitteilte. Von jährlich rund 56.000 neuen Darmkrebsfällen entfallen demnach etwa fünf Prozent auf Menschen unter 50 Jahren.

Organspende: Patientenbeauftragter Schwartze wirbt für Widerspruchslösung

Vor der Bundestagsdebatte zur Organspende wirbt der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze (SPD), für einen Systemwechsel hin zur Widerspruchslösung. "Ich bin sehr froh, dass im Bundestag nun endlich wieder über eine Neuregelung der Organspende debattiert wird", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Er sei "persönlich überzeugt, dass wir dringend einen Systemwechsel brauchen und die Widerspruchsregelung dafür sehr naheliegend ist".

DAK-Umfrage: Mehr als jeder Zweite über 50 Jahre denkt über frühere Rente nach

Ungeachtet der Vorschläge einer Expertenkommission für ein steigendes Renteneintrittsalter denkt laut einer Umfrage mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren über einen früheren Ruhestand nach. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport hervor, den die Kasse am Montag in Hamburg veröffentlichte.

Medikamentenpreise: Merz fordert von den USA Einhaltung von Zollvereinbarung

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die USA angesichts drohender neuer US-Zölle aufgefordert, die Zollvereinbarung mit der EU einzuhalten. "Ich gehe davon aus, dass die Vereinigten Staaten sich an die Verabredung halten, die wir haben", sagte Merz am Freitag nach dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel. Die Regierung in Washington hatte zuvor eine Untersuchung wegen der Preissetzung von Medikamenten gegen Deutschland eingeleitet, die zu Strafzöllen führen könnte.

Textgröße ändern: