The National Times - Chinas Exporte im März überraschend um 14,8 Prozent gestiegen

Chinas Exporte im März überraschend um 14,8 Prozent gestiegen


Chinas Exporte im März überraschend um 14,8 Prozent gestiegen
Chinas Exporte im März überraschend um 14,8 Prozent gestiegen / Foto: © AFP

Vor dem Hintergrund einer wirtschaftlichen Erholung des Landes sind Chinas Exporte im März erstmals seit sechs Monaten wieder gestiegen. Wie der Zoll am Donnerstag mitteilte, lag das Plus bei den Ausfuhren überraschend bei 14,8 Prozent im Jahresvergleich. Experten hatten mit einem weiteren Rückgang gerechnet, auch wegen einer derzeit schwächeren globalen Nachfrage.

Textgröße ändern:

So schrumpfte der Handel mit den USA im vergangenen Monat um 17,4 Prozent im Jahresvergleich, das Handelsvolumen mit der EU ging um zehn Prozent zurück. Gestützt wurden die Zahlen allerdings deutlich vom Handel mit Russland, dessen Umfang nach Angaben des Zolls um 25,9 Prozent zulegte. Moskau stärkt vor dem Hintergrund westlicher Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs derzeit bewusst seine Wirtschaftsbeziehungen mit China.

Der Anstieg der Exporte sei "eine positive Überraschung", sagte dazu der Analyst Zhiwei Zhang, Chefökonom von Pinpoint Asset Management. Zum Teil seien die Zahlen auch auf den Basiseffekt zurückzuführen: Vor einem Jahr waren wegen strikter Corona-Maßnahmen etliche Betriebe im Land geschlossen gewesen. Erst jetzt nach dem Ende der strikten Vorgaben im Dezember fänden die Unternehmen allmählich wieder zu ihrer vollen Auslastung zurück und arbeiteten die Aufträge ab.

Die chinesischen Importe setzten gleichwohl ihren Abwärtstrend fort - so sanken die Einfuhren im März um 1,4 Prozent. Allerdings hatten Experten mit einem noch deutlicheren Rückgang gerechnet.

T.Allen--TNT

Empfohlen

Hausärzte werfen Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vor

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat der Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vorgeworfen. "Die Bundesregierung lässt die Praxen beim Hitzeschutz im Stich", sagte die Verbandsvorsitzende Nicola Buhlinger-Göpfarth den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Den jahrelangen Ankündigungen, man werde das Thema Hitzeschutz endlich priorisieren, sind keine Taten gefolgt."

Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken. Die dafür zuständigen Länder und Kommunen sollten besser unterstützt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf, dessen Inhalte AFP am Freitag in Berlin in Auszügen vorlagen. Darin ist unter anderem die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" geplant. Mehrere Verbände drängten auf eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer.

Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser

Angesichts anhaltend hoher Temperaturen hat der Ärzteverband Marburger Bund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser gefordert. "Die allermeisten Bereiche vom Krankenhaus sind nicht klimatisiert", sagte die erste Vorsitzende Susanne Johna am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Klare Vorgaben gebe es nur für den Operationsbereich und für die Radiologie. Nur ein Drittel der Häuser habe klimatisierte Patientenzimmer.

Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende

Rednerinnen und Redner unterschiedlicher Fraktionen haben am Donnerstag im Bundestag für die Einführung der so genannten Widerspruchslösung bei der Organspende geworben. Viele Menschen sterben, "weil das rettende Organ fehlt", sagte die CDU-Abgeordnete Gitta Connemann in der Orientierungsdebatte im Parlament. Sie betonte, auch bei der Widerspruchslösung bleibe "das Recht auf Selbstbestimmung unangetastet".

Textgröße ändern: