The National Times - Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene

Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene


Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene
Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven haben am Dienstag rund 13.600 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Die Fünfzentnerbombe von US-Bauart wurde nach Angaben der niedersächsischen Stadt am Montag bei Arbeiten auf dem Gelände des sogenannten Marinearsenals entdeckt. Während der Entschärfung wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet.

Textgröße ändern:

In dem Evakuierungsgebiet lagen dabei Teile der Innenstadt sowie der Stadtteile Südstadt und Heppens. Betroffen waren auch Schulen, Kitas sowie Alten- und Pflegeheime. Nach Stadtangaben waren am Dienstag fast 800 Kräfte im Einsatz, drei Sporthallen dienten als Notquartiere. Die Evakuierung und die Entschärfung der Bombe verzögerten sich demnach unter anderem wegen Menschen, die das Gebiet nicht verlassen wollten.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Fährunglück vor Nordzypern: Schiffswrack in Tiefe von 550 Metern geortet

Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern haben Einsatzkräfte das Wrack mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman am Dienstag. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.

Haftantrag nach Tötung von Exfreundin auf offener Straße in Brandenburg

Einen Tag nach der Tötung einer 24-jährigen Frau im brandenburgischen Erkner hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder Haftantrag gegen den 29-jährigen mutmaßlichen Täter gestellt. Bei dem Mann handle es sich um den ehemaligen Lebensgefährten des Opfers, teilte die Behörde am Dienstag mit. Als mögliches Tatmotiv komme ein Streit über den Umgang mit dem gemeinsamen Kind in Betracht.

Fährunglück vor Nordzypern: Tiefseedrohne soll bei Suche nach Vermissten helfen

Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern soll ein mit einer Tiefseedrohne ausgestattetes türkisches Marineschiff bei der Suche nach Vermissten helfen. Das Schiff sei am Dienstagmorgen vor der Küste eingetroffen, die Drohne könne Tiefen von bis zu 1000 Metern erreichen, erklärte der Regierungschef von Nordzypern, Ünal Üstel. "Unsere oberste Priorität ist es, die Vermissten zu finden", zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur TAK.

Bayerische Juristin Angerer ist neue Präsidentin von Bundesgerichtshof

Der Bundesgerichtshof (BGH) mit Sitz in Karlsruhe und Leipzig wird von einer neuen Präsidentin geleitet. Die bayerische Juristin Karin Angerer übernahm das Amt am Dienstag, wie der BGH mitteilte. Die bisherige Präsidentin des Oberlandesgerichts im Bamberg wurde zu ihrem Antritt im Bundesjustizministerium in Berlin begrüßt.

Textgröße ändern: