The National Times - Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste

Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste


Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste
Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste / Foto: © AFP

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem Autonomen Gebiet Tibet in China werden in Nepal nach Behördenangaben noch 823 Menschen vermisst. Darunter seien mindestens 579 Touristen aus dem In- und Ausland, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mit. Bisher wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. In Tibet werden nach chinesischen Angaben bisher noch 558 Menschen vermisst.

Textgröße ändern:

Eine gigantische Sturzflut, die nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch ausgelöst worden war, hatte am Mittwoch ganze Städte und Dörfer im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet zerstört. In Nepal wurden nach Polizeiangaben inzwischen 162 Tote geborgen, in Tibet nach Berichten staatlicher Medien drei.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

Anschläge auf Umspannwerke: Fahndung nach Tatverdächtigem läuft auf Hochtouren

Nach Anschlägen oder Sabotageversuchen an der Stromversorgung in gleich drei Bundesländern läuft die Fahndung nach einem Verdächtigen auf Hochtouren. "Es gibt einige Hinweise, denen wir nachgehen", sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am Sonntag. Wie die Brandenburger Polizei mitteilte, könnte der 48-Jährige mit einem Fahrrad unterwegs sein. Politiker von Grünen und CDU forderten einen besseren Schutz der Infrastruktur beziehungsweise ein härteres Vorgehen gegen "Klimaextremismus".

Kroatien: Zehntausende gehen wegen illegaler Giftmülldeponie auf die Straße

Aus Protest gegen die illegale Entsorgung giftigen Mülls sind in Kroatiens Hauptstadt Zagreb zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten forderten am Samstagabend die sofortige Beseitigung der Abfälle, die im vergangenen Jahr in einer der unberührtesten Regionen des Landes entdeckt worden waren. Im August war ein Bericht veröffentlicht worden, in dem vor den Gefahren des Giftmülls gewarnt wurde.

Vulkanausbruch führt in Indonesien zu schweren Störungen des Flugverkehrs

Ein Vulkanausbruch in Indonesien hat zu schweren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs geführt. Wegen der vom Anak Krakatau ausgestoßenen Aschewolke wurde der Betrieb an sechs Flughäfen des südostasiatischen Inselstaats eingestellt, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Betroffen waren unter anderem der internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe der Hauptstadt Jakarta sowie der internationale Flughafen Husein Sastranegara der Millionenstadt Bandung.

Pfefferspray in niedersächsischer Disko versprüht - Sechs Verletzte

In einer Disko in Niedersachsen sind sechs Menschen durch eine reizende Substanz verletzt worden. Dabei handelte es sich vermutlich um Pfefferspray, wie die Polizei Cuxhaven am Sonntag mitteilte. Sie ermittelte inzwischen einen Tatverdächtigen.

Textgröße ändern: