The National Times - Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157

Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157


Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157
Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157 / Foto: © AFP

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal ist die Zahl der Toten auf mindestens 157 gestiegen. Dies teilte die Polizei des Himalaya-Staats am Mittwoch mit. In einer vorherigen Zwischenbilanz hatte sie die Zahl der Todesopfer mit 95 angegeben. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten in Tibet kamen damit mindestens 160 Menschen infolge des Unwetters ums Leben.

Textgröße ändern:

Mehrere hundert Menschen wurden in Nepal noch vermisst, darunter auch zahlreiche Ausländer. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin verlautete gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, es habe derzeit "keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen".

Die nepalesische Armee setzte Hubschrauber und Rettungstrupps in der Katastrophenregion ein. Mehrere Fernstraßen waren blockiert. Videoaufnahmen zeigten Wassermassen, die Häuser mit sich rissen, sowie Gebäude, die im Schlamm versunken waren.

Auch auf der chinesischen Seite der Grenze kam es zu schweren Unwetterschäden. Das chinesische Staatsfernsehen meldete einen Erdrutsch in Tibet am Grenzübergang Gyirong. Laut Berichten von Staatsmedien wurden dabei mindestens drei Menschen getötet.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Protest gegen fremdenfeindliche Gewalt: Salif Keita sagt Konzerte in Südafrika ab

Aus Protest gegen die fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika hat der malische Musiker Salif Keita alle seine bevorstehenden Konzerte in dem Land abgesagt. Er treffe die Entscheidung "schweren Herzens", erklärte der international bekannte Sänger und Songschreiber im Onlinenetzwerk Facebook. Er könne die Berichte über fremdenfeindliche Gewalt gegen "unseren afrikanischen Brüdern und Schwestern" aber nicht ignorieren. Seine Managerin bestätigte Keitas Entscheidung am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 90 Tote bei Überschwemmungen in Nepal - Hunderte Touristen vermisst

Bei verheerenden Überschwemmungen in Nepal sind mehr als 90 Menschen getötet worden, hunderte Touristen werden zudem vermisst. Bislang seien 95 Tote geborgen worden, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle am Mittwoch. Die Tourismusbehörde sprach von 403 vermissten Touristen, darunter 341 Ausländer. Dem Auswärtigen Amt in Berlin lagen zunächst keine Erkenntnisse über betroffene Deutsche vor. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im chinesisch-nepalesischen Grenzgebiet mit mindestens drei Toten.

Jugendtrainer in Bayern soll mindestens zwei Kinder missbraucht haben

In Bayern soll ein Jugendtrainer mindestens zwei Kinder sexuell missbraucht haben. Der 43-Jährige wurde am Dienstag festgenommen und sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Nürnberg mitteilte. Vorausgegangen war eine Anzeige in der zweiten Augusthälfte.

Social-Media-Sucht: Instagram und Facebook führen Zeitsperren für Teenager ein

Der Mutterkonzern von Instagram und Facebook hat in einem Prozess um die mutmaßliche Social-Media-Sucht von Minderjährigen einen Vergleich erzielt: Der Meta-Konzern von Mark Zuckerberg willigte in die Zahlung von 16,7 Milliarden Dollar (14,3 Milliarden Euro) ein, wie aus Gerichtsakten vom Mittwoch hervorgeht. Meta erklärte sich zudem zu Änderungen an seinen Online-Netzwerken bereit, um Kinder und Jugendliche besser vor Risiken zu schützen.

Textgröße ändern: