The National Times - Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten

Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten


Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten
Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten / Foto: © AFP/Archiv

In Bochum ist ein Auto nach einem medizinischen Notfall der Fahrerin zunächst in einen Tunnel der unterirdisch geführten Straßenbahn und dort dann noch mehrere hundert Meter weiter gefahren. Da es zur Unglückszeit am Montagvormittag zu keiner Begegnung mit einer Straßenbahn und damit zu keinem Zusammenstoß kam, wurde kein anderer Mensch verletzt, wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Frau fuhr demnach im Bereich des Bochumer Ruhrstadions mit ihrem Auto in Fahrtrichtung Hauptbahnhof über die Gleise in den Tunnel. Sie hatte nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall erlitten und fuhr orientierungslos in den Schacht ein. Im Tunnelbereich habe die Frau mehrere hundert Meter zurückgelegt, dabei auch eine unterirdische Haltestelle passiert. Nach etwa einem Kilometer sei das Auto zum Stillstand gekommen.

Ein Rettungsdienst versorgte die Autofahrerin. Eine Straßenbahn musste evakuiert werden. Das Auto sei auf spezielle Rollwagen gehoben und aus dem Tunnel gezogen worden. Nach gut vier Stunden, in denen die Straßenbahnstrecke gesperrt blieb, konnte der Verkehr wieder freigegeben werden.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Handelsstreit mit Kanada: Trump verdoppelt Zölle auf Autos

US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit Kanada eine Verdopplung der Zölle auf Fahrzeuge verkündet. Am 1. Januar würden die Zölle auf Pkw, Lkw sowie Autoteile und Stahl aus dem Land auf 50 Prozent erhöht, schrieb Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Kanada habe die USA mit seinen Exporten "jahrelang über den Tisch gezogen", schrieb der US-Präsident zur Begründung.

Nach Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur in Erfurt wieder glanzlos und braun

Nach der Farbattacke auf eine Nachbildung von Bernd das Brot in Erfurt ist die Fernsehfigur wieder sauber. "Seit Samstag ist Bernd wieder ganz der Alte. Golden-braun, mürrisch, glanzlos", teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Unbekannte hatten die neben dem Erfurter Rathaus aufgestellte Kika-Figur in der Nacht zum Freitag vollständig mit silberner Farbe besprüht. Passanten bemerkten dies und verständigten die Polizei.

Illegaler Handel mit ägyptischem Kulturgut: Geldstrafen wegen Geldwäsche in Hamburg

Wegen vorsätzlicher Geldwäsche im Zusammenhang mit dem illegalen Verkauf altägyptischer Kulturschätze sind ein Mann und eine Frau in Hamburg zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Das Landgericht der Hansestadt verurteilte den männlichen Beschuldigen nach Angaben einer Sprecherin am Montag zur Zahlung von 93.500 Euro, die weibliche Angeklagte soll dem Urteil zufolge 30.000 Euro zahlen. Den Mann sprach die zuständige Kammer zugleich vom Anklagevorwurf der bandenmäßigen Hehlerei frei, die Frau war von vornherein nur wegen vorsätzlicher Geldwäsche angeklagt.

"Blutrünstige Barbaren": Geldstrafe nach muslimfeindlichem Post in Hamburg

Nach einem muslimfeindlichen Post auf der Plattform X ist ein Mann in Hamburg zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt worden. Ein Amtsgericht sprach den 53-Jährigen am Montag wegen Volksverhetzung schuldig, wie ein Gerichtssprecher in der Hansestadt mitteilte. Laut Anklage hatte der Beschuldigte Menschen muslimischen Glaubens unter dem Hashtag "Remigration jetzt" im Oktober 2023 in dem Netzwerk unter anderem als "blutrünstige Barbaren" bezeichnet.

Textgröße ändern: