The National Times - Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten

Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten


Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten
Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten / Foto: © AFP/Archiv

In Bochum ist ein Auto nach einem medizinischen Notfall der Fahrerin zunächst in einen Tunnel der unterirdisch geführten Straßenbahn und dort dann noch mehrere hundert Meter weiter gefahren. Da es zur Unglückszeit am Montagvormittag zu keiner Begegnung mit einer Straßenbahn und damit zu keinem Zusammenstoß kam, wurde kein anderer Mensch verletzt, wie die Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Frau fuhr demnach im Bereich des Bochumer Ruhrstadions mit ihrem Auto in Fahrtrichtung Hauptbahnhof über die Gleise in den Tunnel. Sie hatte nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall erlitten und fuhr orientierungslos in den Schacht ein. Im Tunnelbereich habe die Frau mehrere hundert Meter zurückgelegt, dabei auch eine unterirdische Haltestelle passiert. Nach etwa einem Kilometer sei das Auto zum Stillstand gekommen.

Ein Rettungsdienst versorgte die Autofahrerin. Eine Straßenbahn musste evakuiert werden. Das Auto sei auf spezielle Rollwagen gehoben und aus dem Tunnel gezogen worden. Nach gut vier Stunden, in denen die Straßenbahnstrecke gesperrt blieb, konnte der Verkehr wieder freigegeben werden.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Abschied von Kriegsverbrecher Mladic: Tausende bei Beisetzung in Belgrad

Tausende Menschen haben in Serbien Abschied von dem in Haft gestorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladic genommen. Die Trauerfeier fand am Montag in der kleinen Kirche St. Luka in der serbischen Hauptstadt Belgrad statt. Im Anschluss wurde der Sarg auf dem nahegelegenen Topcider-Friedhof beigesetzt. Angesichts der Feierlichkeiten verurteilte die EU die "Verherrlichung von Kriegsverbrechern" in Serbien, das EU-Mitglied werden will.

Nepal gedenkt mit nationalem Trauertag der Opfer der Sturzflut

In Nepal ist am Montag mit einem nationalen Trauertag der Opfer der verheerenden Sturzflut vor knapp zwei Wochen gedacht worden. Landesweit wurden die Flaggen auf Halbmast gesetzt, und in der Hauptstadt Kathmandu nahmen hunderte Menschen an Mahnwachen für die Verstorbenen teil. Sie zündeten Kerzen an und sprachen Gebete, mit denen im Hinduismus die 13-tägige Trauerzeit nach dem Tod eines Angehörigen endet.

Tausende nehmen in Belgrad Abschied von gestorbenem Kriegsverbrecher Mladic

Tausende Menschen haben am Montag in der serbischen Hauptstadt Belgrad Abschied von dem in Haft in Den Haag gestorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladic genommen. Schon am Montagmorgen bildete sich eine lange Schlange vor der St.-Lukas-Kirche, in welcher der Sarg mit Mladics Leichnam aufgebahrt war, bevor er am Nachmittag beigesetzt werden sollte. Angesichts der Feierlichkeiten verurteilte die EU die "Verherrlichung von Kriegsverbrechern" in Serbien, das EU-Mitglied werden will.

Weiter Flug-Chaos in Indonesien wegen Vulkanausbruchs - Hunderttausende sitzen fest

Der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau in Indonesien hat am Montag weiter für Chaos im Flugverkehr gesorgt. Der größte Flughafen des Inselstaats, der internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe der Hauptstadt Jakarta, setzte den Flugbetrieb wegen der "verstärkten Eruptionsaktivität" des Anak Krakatau bis Montagabend 23.59 Uhr (Ortszeit, 18.59 Uhr MESZ) aus. Hunderttausende Passagiere saßen fest.

Textgröße ändern: