The National Times - Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten

Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten


Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten
Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten / Foto: © AFP

Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch auf den Kanarischen Inseln verstorbener Migranten gedacht, die bei dem Versuch starben, auf dem Seeweg die zu Spanien gehörenden Inseln zu erreichen. Im Hafen von Arguineguín auf Gran Canaria warf er einen Blumenkranz ins Wasser. Dort beklagte er zudem die "Gleichgültigkeit" gegenüber dem Schicksal von Migranten.

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"Auch heute noch lauern Monster in diesen Gewässern", sagte Leo XIV. Er verwies auf Kriminelle, "die aus Verzweiflung Profit schlagen", und Schleuser, die Frauen und Kinder "versklaven". Auf Gran Canaria will der Papst unter anderem Flüchtlinge treffen.

Der Besuch auf den Kanarischen Inseln im Atlantik bildet den Abschluss der einwöchigen Spanien-Reise des Papstes, die er am Samstag begonnen hatte. Vor 1,5 Millionen Menschen zelebrierte er am Sonntag eine Freiluftmesse in der spanischen Hauptstadt Madrid, am Montag hielt er als erster Papst der Geschichte eine Rede vor dem spanischen Parlament. Am Mittwoch feierte das Oberhaupt der Katholiken eine Messe in der Basilika Sagrada Família in Barcelona und weihte den 172,5 Meter hohen Jesus-Christus-Turm.

L.A.Adams--TNT

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