The National Times - Drei Vermisste nach Hauseinsturz in Görlitz: Rettungskräfte setzen Suche fort

Drei Vermisste nach Hauseinsturz in Görlitz: Rettungskräfte setzen Suche fort


Drei Vermisste nach Hauseinsturz in Görlitz: Rettungskräfte setzen Suche fort
Drei Vermisste nach Hauseinsturz in Görlitz: Rettungskräfte setzen Suche fort / Foto: © AFP/Archiv

Zwei Tage nach dem mutmaßlich durch eine Gasexplosion ausgelösten Einsturz eines Wohnhauses in Görlitz ist das Schicksal von drei womöglich verschütteten Vermissten weiter unklar. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauerten am Mittwoch an, wie die Polizei in der sächsischen Stadt mitteilte. In der Nacht konnte demnach das Gas am Unglücksort abgestellt werden, dafür musste der Sucheinsatz vorübergehend gestoppt werden.

Textgröße ändern:

Das Mehrfamilienhaus in der Görlitzer Innenstadt war am Montag wohl infolge einer Gasexplosion eingestürzt, seither suchen Rettungskräfte in den Trümmern nach drei Vermissten. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren sowie einen 48 Jahre alten Mann. Im Einsatz sind neben zahlreichen Feuerwehrleuten unter anderem auch Ortungsspezialisten des Technischen Hilfswerks sowie Spürhunde.

Nach der Explosion waren zwischenzeitlich auch zehn benachbarte Häuser geräumt worden, am Dienstag konnte Bewohner einiger Gebäude aber wieder zurück. Betroffene aus den noch gesperrten Häusern durften gemeinsam mit Einsatzkräften am Mittwoch kurz in ihre Wohnungen, um persönliche Dinge zu holen, wie die Polizei weiter mitteilte. Nach Stadtangaben liefen außerdem noch Abstützarbeiten an der Seitenwand eines Nachbarhauses.

A.Wood--TNT

Empfohlen

Leichter Rückgang antisemitischer Vorfälle in Berlin - aber weiter hohes Niveau

Die Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle in Berlin ist 2025 leicht gesunken. Allerdings lag sie mit 2200 Fällen immer noch deutlich über dem Niveau von vor dem Hamas-Großangriff vom 7. Oktober 2023, wie die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Berlin am Mittwoch mitteilte. 2024 waren in der Bundeshauptstadt 2500 antisemitische Äußerungen oder Handlungen registriert worden - zwischen 2018 und 2022 waren es hingegen durchschnittlich rund tausend Fälle pro Jahr gewesen.

Niedersachsen: 91-Jähriger übergibt Goldmünzen in Wert von 300.000 Euro an Betrüger

Goldmünzen im geschätzten Wert von rund 300.000 Euro hat ein 91-Jähriger im niedersächsischen Nienburg an Betrüger übergeben. Wie die örtliche Polizei am Mittwoch mitteilte, setzten unbekannte Täter ihn am Telefon unter Druck. Daraufhin holte er die Münzen aus einem Bankschließfach und gab sie einem Abholer.

Streit um Transsexuelle: Frauenfitnessstudio soll 6000 Euro zahlen

Die Betreiberin eines Frauenfitnessstudios soll 6000 Euro an eine von ihr abgewiesene Transsexuelle bezahlen, die nach dem Transsexuellengesetz ihren Personenstand von männlich auf weiblich änderte. In einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil stellte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main eine Vielzahl von Persönlichkeitsrechtsverletzungen gegen die Frau fest.

Nach Messerangriff in Stuttgart: Ermittler gehen von rechtsextremem Hintergrund aus

Nach einem schweren Messerangriff im Stuttgarter Norden gehen die Ermittler von einer politisch motivierten Tat aus. Mindestens ein Beschuldigter werde der rechtsextremen Szene zugeordnet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Der Angriff hatte sich am 24. April ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei damals 19 und 21 Jahre alte Männer gemeinschaftlich auf einen 44-Jährigen eingestochen haben.

Textgröße ändern: