The National Times - Verbotene Online-Glücksspiele: Spieler können verlorene Einsätze zurückfordern

Verbotene Online-Glücksspiele: Spieler können verlorene Einsätze zurückfordern


Verbotene Online-Glücksspiele: Spieler können verlorene Einsätze zurückfordern
Verbotene Online-Glücksspiele: Spieler können verlorene Einsätze zurückfordern / Foto: © AFP/Archiv

Im Streit über verlorene Einsätze aus Online-Glücksspielen hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zugunsten der Spieler entschieden. Diese können das Geld von den Anbietern zurückfordern, wenn die Spiele an ihrem Wohnsitz verboten waren, wie der EuGH am Donnerstag entschied. Im konkreten Fall ging es um einen Deutschen, der in Malta gegen maltesische Anbieter klagt.(Az. C-440/23)

Textgröße ändern:

Er nahm zwischen Juni 2019 und Juli 2021 an virtuellen Glücksspielen teil. Damals waren Online-Glücksspiele nach deutschem Recht bis auf einige Ausnahmen verboten; die Spiele in dem Fall fielen unter das Verbot. Inzwischen sind die Regeln gelockert. Die maltesischen Anbieter hatten allerdings in den betreffenden Jahren Lizenzen ihres Heimatlands.

Das maltesische Gericht setzte das Verfahren aus und fragte, ob das frühere deutsche Verbot trotz Lizenz aus Malta mit der europäischen Dienstleistungsfreiheit vereinbar sei. Das sei es, entschied der EuGH nun. Verbraucher könnten verlorene Einsätze von Anbietern aus einem anderen Mitgliedstaat zurückverlangen.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Nordrhein-Westfalen: Mann erschießt in Essen Ehefrau und sich selbst

Ermittler haben in einer Wohnung in Essen zwei Leichen gefunden. Beide erlitten Schussverletzungen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Demnach wurden die Toten am Montag im Stadtteil Haarzopf entdeckt.

Jurist und Autor Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Der französisch-britische Jurist und Autor Philippe Sands erhält den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Donnertag in Frankfurt am Main bekannt. Dessen Stiftungsrat begründete die Auszeichnung mit Sands' vielfach preisgekröntem Wirken für Frieden, Gerechtigkeit und Völkerrecht.

Europäischer Gerichtshof klärt Fragen zu Aufenthalt von Ukrainern in Deutschland

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg soll Fragen zum Aufenthalt von Ukrainern in Deutschland klären. Es geht um Menschen, die vor ihrer Ankunft nicht in der Ukraine, sondern in einem Drittstaat außerhalb der EU lebten, wie der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel am Donnerstag mitteilte. Nach der Entscheidung der europäischen Richterinnen und Richter geht das Verfahren in Hessen weiter.

Erdbeben in Venezuela: USA kündigen "sofortige" Entsendung von Rettungskräften an

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela haben die USA die sofortige Entsendung von Rettungskräften angekündigt. "Amerika steht in dieser schwierigen Zeit an der Seite des venezolanischen Volkes", erklärte Außenminister Marco Rubio am Donnerstag im Onlinedienst X. Auf Anweisung von Präsident Donald Trump würden unverzüglich Such- und Rettungsmannschaften, medizinische Ressourcen und humanitäre Hilfe in das südamerikanische Land gesandt.

Textgröße ändern: