The National Times - Riesiges Arsenal mit Kriegswaffen in Remscheid: Anklage gegen drei Männer erhoben

Riesiges Arsenal mit Kriegswaffen in Remscheid: Anklage gegen drei Männer erhoben


Riesiges Arsenal mit Kriegswaffen in Remscheid: Anklage gegen drei Männer erhoben
Riesiges Arsenal mit Kriegswaffen in Remscheid: Anklage gegen drei Männer erhoben / Foto: © AFP/Archiv

Rund ein halbes Jahr nach dem Fund eines großen Arsenals mit Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen ist Anklage gegen drei Männer erhoben worden. Den Beschuldigten werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Wuppertal am Mittwoch mitteilte. Hauptbeschuldigter ist ein 59-Jähriger, dem zur Last gelegt wird, zahlreiche Kriegswaffen zum Verkauf gelagert zu haben.

Textgröße ändern:

In dem Waffenlager im Keller eines Hauses seien unter anderem Sturmgewehre, Maschinenpistolen, Maschinengewehre sowie Pistolen, Revolver und Munition gelagert worden. Ein Teil der Waffen soll anschließend über die zwei Mitbeschuldigten im Alter von 35 und 38 Jahren weiterverkauft worden sein, darunter auch an verdeckt ermittelnde Polizeibeamte.

Bei Durchsuchungen im vergangenen Oktober in dem Haus in Remscheid wurden laut früheren Angaben rund 300 scharfe Schusswaffen, Munition und weitere Gegenstände beschlagnahmt. Die Ermittler sprachen damals von einem der größten Waffenfunde in Nordrhein-Westfalen.

Der 59-jährige Hauptbeschuldigte und der 38-Jährige befinden sich den Angaben zufolge in Untersuchungshaft, der 35-Jährige ist unter Auflagen auf freiem Fuß. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Landgericht Wuppertal.

A.Davey--TNT

Empfohlen

Erdbeben erschüttern Venezuela - Dutzende Todesopfer und schwere Schäden

Nach den schwersten Erdbeben in Venezuela seit mehr als 125 Jahren läuft die internationale Hilfe für das schwer getroffene Land an. Mehrere Länder kündigten die rasche Entsendung von Rettungskräften an, um in den Trümmern eingestürzter Häuser nach Verschütteten zu suchen. Bis Donnerstagmorgen wurden nach den Worten der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez 164 Todesopfer geborgen, mehr als 970 weitere Menschen wurden verletzt. Das genaue Ausmaß der Katastrophe war auch einen halben Tag nach dem Unglück weiter unklar.

Geldwäsche für nigerianische Mafia: Zwölf Angeklagte in München verurteilt

In einem Prozess um ein Geldwäschenetzwerk der nigerianischen Mafiabruderschaft Black Axe hat das Landgericht München I am Donnerstag zwölf Angeklagte zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt. Nach Angaben eines Gerichtssprecherin sprach es sie wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung schuldig und verhängte Gefängnisstrafen zwischen drei Jahren und vier Monaten sowie achteinhalb Jahren. Einige der Angeklagten im Alter von 34 bis 55 Jahren wurden zudem wegen Geldwäsche verurteilt.

Österreichische Schützen unterwegs: 34 Langwaffen in Reisebus in Bayern entdeckt

Bei der Kontrolle eines mit österreichischen Schützen besetzten Reisebusses haben Bundespolizisten in Bayern 34 Langwaffen entdeckt. Die Waffen wurden beschlagnahmt, wie die Bundespolizeidirektion in München am Donnerstag mitteilte. Gegen die 34 Besitzer wird nun ermittelt. Der vollbesetzte Bus aus Österreich fiel Beamten am Mittwochabend in Bad Reichenhall auf. Er hatte kurz zuvor die Grenze nach Deutschland passiert.

Neues Gutachten bringt Debatte über AfD-Verbot wieder in Schwung

Ein juristisches Gutachten bringt die Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wieder in Schwung. Das Gutachten kommt zu dem "eindeutigen Ergebnis, dass die AfD verfassungswidrig ist", sagte am Donnerstag in Berlin Bijan Moini von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Ein AfD-Verbotsantrag hätte deshalb "nach unserer Einschätzung wahrscheinlich Erfolg". Vor allem aus Grünen, SPD und Linken wurde ein neuer Anlauf für ein Verbot gefordert.

Textgröße ändern: