The National Times - In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt

In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt


In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt
In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt / Foto: © AFP/Archiv

In Bremen sind an einem Friedhof rund zwei Dutzend Katzen ausgesetzt worden. Insgesamt 20 neugeborene Jungtiere und drei ausgewachsene Katzen seien in zwei zugeklebten Pappkartons zurückgelassen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Donnerstag mit. Ein Zeuge hörte demnach "leises Miauen" aus den Behältnissen, es folgte ein Polizeieinsatz. Wer die Tiere am Friedhofseingang abgestellt hatte, war unklar. Ermittlungen liefen.

Textgröße ändern:

Nach Polizeiangaben wurden die Katzen am Mittwoch entdeckt. In den mit Paketband verschlossenen Kartons befanden sich nur wenige Luftlöcher, in einem auch etwas Katzenfutter. Beim vorsichtigen Öffnen der Kartons entkam ein Tier, vermutlich ein ausgewachsenes. Die übrigen 22 Katzen seien auf einem Polizeirevier "erstversorgt" und in ein Tierheim gebracht worden, hieß es.

Mit Chips markiert war keine der Katzen. "Hinweise auf die bislang unbekannten Verantwortlichen liegen derzeit noch nicht vor", erklärten die Beamten. Es sei eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gefertigt worden. Unterstützung kam demnach von hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern, die Futterrationen spendeten. Auch diese wurden dem Tierheim übergeben.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern

Eine Radfahrerin ist in Bayern bei einem Unfall mit einem Zug gestorben. Wie die Polizei in Rosenheim am Donnerstag mitteilte, wollte die Frau am Dienstagabend einen unbeschrankten Bahnübergang in Burgkirchen an der Alz überqueren, als sich ein Güterzug näherte. Trotz mehrerer akustischer Warnungen erfasste der Zug die Frau.

Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage

Nach dem Tod eines siebenjährigen Jungen in einem Krankenhaus ist seine Mutter vor Gericht mit einer Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf sah keine Erfolgsaussicht für eine Berufung der Mutter, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Schadenersatz- oder Schmerzensgeldansprüche bestehen demnach nicht. Der zuständige Senat wies ihren Antrag auf Prozesskostenhilfe für ein Berufungsverfahren damit zurück.

Mann stiehlt mehr als 300 Einkaufswagen in Baden-Württemberg

Ein 58-Jähriger soll in Baden-Württemberg über längere Zeit hinweg mehr als 300 Einkaufswagen gestohlen und weiterverkauft haben. Der Mann sei am Mittwochabend in Mannheim auf frischer Tat ertappt worden, teilte die örtliche Polizei am Donnerstag mit. Ein Zeuge habe beobachtet, wie der Verdächtige auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums mehrere Einkaufswagen in sein Fahrzeug geladen und weitere zum Abtransport bereitgestellt habe.

Heimtückemord an wohlhabendem Arzt in Chemnitz: Urteile im Wesentlichen rechtskräftig

Rund zwei Jahre nach der Ermordung eines wohlhabenden Arztes im sächsischen Chemnitz sind die Urteile gegen dessen Witwe und zwei weitere Beschuldigte im Wesentlichen rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die von den drei Angeklagten eingelegten Revisionen nach Angaben vom Donnerstag in Bezug auf deren Verurteilung wegen Mordes aus Habgier und Heimtücke. Nur eine sogenannte Einziehungsentscheidung wurde teilweise gekippt, das Landgericht in Chemnitz muss über diese deshalb nochmals verhandeln.

Textgröße ändern: