The National Times - 14 Tote bei verheerendem Brand in Autoteilefabrik in Südkorea

14 Tote bei verheerendem Brand in Autoteilefabrik in Südkorea


14 Tote bei verheerendem Brand in Autoteilefabrik in Südkorea
14 Tote bei verheerendem Brand in Autoteilefabrik in Südkorea / Foto: © YONHAP/AFP

Bei einem verheerenden Brand in einer Autoteilefabrik in Südkorea sind 14 Menschen ums Leben gekommen. 59 weitere Menschen wurden bei dem Feuer in der Fabrik in der Stadt Daejeon im Zentrum des Landes verletzt, 25 davon schwer, wie ein Behördenvertreter am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Südkoreas Staatschef Lee Jae Myung forderte in Reaktion auf das Unglück Verbesserungen beim Arbeitsschutz.

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Die Zahl der Toten war zunächst mit elf angegeben worden, zu diesem Zeitpunkt wurden aber noch drei Menschen vermisst. Später wurde bestätigt, dass auch diese drei Menschen ums Leben kamen.

Wie der Vertreter der zuständigen Abteilung des Innenministeriums sagte, war der Brand am Samstagnachmittag (Ortszeit) gelöscht. Zur möglichen Brandursache äußerte er sich nicht.

Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap war das Feuer am Freitagmittag (Ortszeit) ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet. Zu dem Zeitpunkt befanden sich demnach rund 170 Arbeiter in der Fabrik. Ein Augenzeuge berichtete Yonhap von einer Explosion.

Die Feuerwehr konnte die Fabrik laut Yonhap wegen des drohenden Einsturzes des Gebäudes zunächst nicht betreten. Zudem wurden die Rettungsarbeiten den Angaben zufolge durch 200 Kilogramm hochexplosives Natrium erschwert, die auf dem Gelände gelagert wurden. Auf von Yonhap veröffentlichten Bildern war zu sehen, wie Feuerwehrleute die Flammen von Kränen aus mit Wasser bekämpften, während dichter Rauch den Himmel verdunkelte.

Der südkoreanische Staatschef Lee besuchte den Unglücksort und traf Angehörige der Opfer. Den Familien der Toten sowie den Überlebenden sicherte er umfassende staatliche Unterstützung zu.

Lee forderte zudem einen besseren Schutz für Arbeitnehmer in Südkorea. Offiziellen Statistiken zufolge kamen in dem Land zwischen 2000 und 2024 mehr als 10.000 Menschen bei der Arbeit ums Leben.

Zuletzt starben 2024 bei einer Brandkatastrophe in einem Werk für Lithium-Batterien in Hwaseong südlich der Hauptstadt Seoul 22 Menschen, die meisten von ihnen chinesische Staatsbürger. Im vergangenen September wurde deswegen der Geschäftsführer des Batterieherstellers Aricell zu 15 Jahren Haft verurteilt. In seinem Urteil erklärte das Gericht, das Unternehmen habe den Profit über die Sicherheit der Arbeitnehmer gestellt.

V.Bennett--TNT

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