The National Times - Mutmaßliche Vergewaltigung von Praktikantin in Bayern wird zum dritten Mal verhandelt

Mutmaßliche Vergewaltigung von Praktikantin in Bayern wird zum dritten Mal verhandelt


Mutmaßliche Vergewaltigung von Praktikantin in Bayern wird zum dritten Mal verhandelt
Mutmaßliche Vergewaltigung von Praktikantin in Bayern wird zum dritten Mal verhandelt / Foto: © AFP/Archiv

Über die mutmaßliche Vergewaltigung einer Schülerpraktikantin in Bayern muss zum dritten Mal verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob am Dienstag ein Urteil des Landgerichts Ingolstadt auf, mit dem ein Unternehmer schuldig gesprochen worden war. Es war bereits das zweite Urteil des Gerichts in Ingolstadt in dem Fall - nun soll ihn das Landgericht München I prüfen. (Az. 1 StR 487/25)

Textgröße ändern:

Zum ersten Mal sprach das Gericht in Ingolstadt im November 2023 der Vergewaltigung schuldig. Es verhängte eine Haftstrafe von drei Jahren. Dieses Urteil hob der BGH im Juni 2024 wegen Fehlern in der Beweiswürdigung auf und verwies die Sache zurück nach Ingolstadt.

Im Mai 2025 sprach dieses zum zweiten Mal ein Urteil gegen den Mann und verhängte wiederum eine Freiheitsstrafe von drei Jahren. Der Angeklagte wandte sich noch einmal an den BGH, der nun auch dieses zweite Urteil aufhob - wieder wegen Fehlern in der Beweiswürdigung.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Nachbarschaftsstreit mit Kölner Volksbühne geht in nächste Runde

Der jahrelange Nachbarschaftsstreit zwischen der Volksbühne in Köln, dem früheren Millowitsch-Theater, und einem Anwohner geht in die nächste Runde. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verwies ihn am Dienstag zur neuen Verhandlung zurück an das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster. Der Verein Freie Volksbühne klagte gegen die Baugenehmigung für die Nutzung von direkt angrenzenden Räumen einer ehemaligen Druckerei als Wohnung. (Az. 4 C 1.25)

Vater im Schlaf überrascht und getötet: Lange Haft für 50-jährigen Berliner

Wegen der Tötung seines Vaters ist ein Mann in Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den 50-Jährigen am Dienstag des Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren beantragt, die Verteidigung eine nicht lebenslange Freiheitsstrafe.

Laufenten sorgen für mehrere Polizeieinsätze in Kempten

Fünf Laufenten haben die Polizei im bayerischen Kempten über mehrere Tage auf Trab gehalten. Die Tiere waren immer wieder auf zwei mehrspurigen Straßen im Norden der Stadt unterwegs und lösten zahlreiche Anrufe besorgter Bürger aus, wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte. Mehrfach mussten deshalb Streifenwagen ausrücken, um die Enten von der Straße zu begleiten.

Trickbetrüger erbeuten 170.000 Euro von 83-Jähriger aus Erfurt

Trickbetrüger haben von einer 83-Jährigen aus Erfurt 170.000 Euro erbeutet. Die Frau aus dem Stadtteil Kerspleben fiel auf die Masche des Schockanrufs herein, wie die Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Unbekannte gaukelten ihr demnach am Montag vor, dass ihre Tochter einen schweren Unfall verursacht habe.

Textgröße ändern: