The National Times - Vor Trump-Reise: USA und China beraten ab Sonntag über Handel

Vor Trump-Reise: USA und China beraten ab Sonntag über Handel


Vor Trump-Reise: USA und China beraten ab Sonntag über Handel
Vor Trump-Reise: USA und China beraten ab Sonntag über Handel / Foto: © US Treasury Department/AFP/Archiv

Knapp drei Wochen vor einer geplanten China-Reise von US-Präsident Donald Trump nehmen die beiden Länder ihre Handels- und Wirtschaftsgespräche wieder auf. US-Finanzminister Scott Bessent will am Sonntag und Montag in Paris mit dem stellvertretenden chinesischen Regierungschef He Lifeng zusammenkommen, wie Bessents Ministerium am Donnerstag mitteilte. Zu dem Treffen wird auch Trumps Handelsbeauftragter Jamieson Greer erwartet.

Textgröße ändern:

Trump will vom 31. März bis zum 2. April nach China reisen und Präsident Xi Jinping treffen. Peking hat den Besuch jedoch bisher nicht bestätigt. Bessent erklärte, dank des "gegenseitigen Respekts zwischen Präsident Trump und Präsident Xi" komme "der Handels- und Wirtschaftsdialog zwischen den Vereinigten Staaten und China voran".

Die USA hatten allerdings erst am Mittwoch neue Handelsuntersuchungen angekündigt, die sich unter anderem gegen China richten. Sie eröffnen die Möglichkeit neuer US-Strafmaßnahmen wie Zölle. Peking warf den USA daraufhin "politische Manipulation" vor.

Laut Greer konzentriert sich die Untersuchung auf Sektoren, in denen es Hinweise auf eine "strukturelle Überkapazität und Überproduktion" gebe, die die Marktpreise zu Ungunsten der USA drücken könnte. Überdies will die Trump-Regierung mutmaßliche Zwangsarbeit bei Handelspartnern unter die Lupe nehmen.

Menschenrechtsorganisationen werfen China seit Jahren vor, in der Provinz Xinjiang die Minderheit der Uiguren zu unterdrücken. Nach Recherchen von Amnesty International werden dort zehntausende Menschen als Zwangsarbeiter unter anderem bei der Baumwollernte und der Kleiderherstellung eingesetzt.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Würzburger Bischof Jung verurteilt Religionsmissbrauch für "Allmachtsfantasien"

Beim Deutschen Katholikentag hat der Würzburger Bischof Franz Jung einen Missbrauch von Religion durch Politiker verurteilt. Es brauche "Widerspruch gegen alle Machthaber dieser Welt, die sich in Allmachtsfantasien ergehen und diese auch noch religiös verbrämen", sagte Jung am Donnerstag im Festgottesdienst zu Christi Himmelfahrt auf dem Residenzplatz der bayerischen Stadt. "Überall da, wo Menschen für sich in Anspruch nahmen, in Gottes Namen zu herrschen, haben sie Blutbäder angerichtet."

Fußball-WM: Kalifornien prüft mögliche Verstöße beim Ticket-Verkauf

Der US-Bundesstaat Kalifornien hat vom Weltfußballverband Fifa Klarstellungen wegen möglicher Verstöße im Zusammenhang mit dem Ticketverkauf für die Fußball-Weltmeisterschaft verlangt. Das teilte Generalstaatsanwalt Rob Bonta am Mittwoch mit. Einem Medienbericht zufolge sollen Fußballfans Tickets der teuersten Kategorie 1 gekauft haben, bevor sie dann Plätze erhielten, die zuvor in einer günstigeren Kategorie ausgewiesen worden waren.

"Unerschrockener Verkünder": Steinmeier verteidigt Papst gegen Trumps Kritik

Zum Auftakt des Deutschen Katholikentags hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Papst gegen Kritik von US-Präsident Donald Trump verteidigt. "Wenn Papst Leo in einer Zeit von Krisen und Kriegen öffentlich größere Anstrengung für den Frieden fordert, dann verdient ein solcher Aufruf Unterstützung, nicht Kritik - auch nicht die von den Mächtigsten der Welt", sagte Steinmeier am Mittwoch in seiner Eröffnungsansprache in Würzburg.

Tötungsdelikt in Wassenberg: 37-Jähriger von maskiertem Unbekannten erschossen

Zwei Tage nach tödlichen Schüssen auf einen Mann im nordrhein-westfälischen Wassenberg haben die Ermittler weitere Einzelheiten bekannt gegeben. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 37-Jährigen Mann, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Aachen am Mittwoch mitteilten. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein bislang unbekannter Maskierter am Montagabend mehrere Schüsse auf das Opfer abgegeben haben.

Textgröße ändern: