The National Times - Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert

Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert


Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert
Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert / Foto: © AFP/Archiv

Mit einer gemeinsamen Aktion sind das Bundeskriminalamt und die Polizeien der Länder gegen sexualisierte Gewalt an zuvor betäubten Opfern vorgegangen. Im Fokus der Ermittlungen im internationalen Kontext stehen Verdächtige, die ihre Opfer teils über Jahre hinweg betäubt und anschließend sexuelle Gewalt an ihnen ausgeübt haben sollen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Textgröße ändern:

Insgesamt wurden 156 Opfer und Täter identifiziert sowie 274 neue Ermittlungsansätze gewonnen. Häufig stammten die Täter aus dem sozialen Nahbereich der Opfer. Diese würden laienhaft betäubt - häufig mit einer Mischung aus Medikameten, Schmerzmitteln und Alkohol. Für die Opfer könne das lebensbedrohlich sein. Häufig sei den Betroffenen der sexuelle Übergriff gar nicht bewusst.

Die Betäubungs- und Schmerzmittel verhinderten, dass sich die Opfer an die Tat erinnerten oder körperliche Folgen einer Vergewaltigung spürten. Einige Täter sollen ihre Taten gefilmt und die Videos im Internet verbreitet haben. Dort sollen sie sich auch über ihre Taten mit anderen ausgetauscht und mit den verwendeten Medikamenten gehandelt haben.

An der internationalen Aktion beteiligt waren Deutschland, Großbritannien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Ungarn, die Niederlande, Spanien, die USA und die EU-Polizeibehörde Europol. Ziel war die Zerschlagung krimineller Netzwerke. Das BKA riet dazu, bei einem Verdachtsfall schnell zu handeln, weil die Substanzen zur Betäubung nur kurzzeitig in Urin oder Blut nachweisbar sind.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

200 Rinder gestohlen: Viehdiebe in Polen und Brandenburg festgenommen

Nach dem Diebstahl von rund 200 Rindern an mehreren Orten in Brandenburg sitzen zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Ein 41-Jähriger wurde am Donnerstag vergangener Woche bei einer Durchsuchung in Polen festgenommen, wie die Polizei am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Seinen 46-jährigen mutmaßlichen Komplizen fassten die Beamten am selben Tag an einer Raststätte an einer Autobahn in Brandenburg.

Polizeihubschrauber in Karlsruhe im Einsatz: Mann klettert über Bauzaun an BGH

In Karlsruhe hat es einen größeren Polizeieinsatz gegeben, weil ein Mann über einen Bauzaun am Bundesgerichtshof (BGH) kletterte. Er betrat das Gelände am späten Dienstagabend unrechtmäßig, wie ein Polizeisprecher in der baden-württembergischen Stadt am Mittwoch mitteilte. Bei der Suche nach dem Mann war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Tatverdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 84-Jährige in Hannover ermittelt

Rund vier Wochen nach einem tödlichen Raubüberfall auf eine 84-Jährige in Hannover ist ein Verdächtiger ermittelt worden. Es handle sich um einen derzeit in anderer Sache in Haft sitzenden 29-Jährigen, wie die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte. Intensive Ermittlungen hätten zu ihm geführt, hieß es. Ihm wird ein Raub mit Todesfolge zur Last gelegt.

Seit Tagen vermisster Taucher tot aus Starnberger See geborgen

Einsatzkräfte haben aus dem Starnberger See die Leiche eines tagelang vermissten Tauchers geborgen. Wie er zu Tode kam, war zunächst unklar, wie die Polizei in Ingolstadt am Mittwoch erklärte. Hinweise auf ein Verbrechen gab es demnach aber nicht. Der 63-Jährige war seit Samstag vermisst worden. Er war mit zwei Freunden an der Allmannshauser Steilwand, einem beliebten Tauchziel, unterwegs.

Textgröße ändern: