The National Times - Frau nach Schüssen auf Haus von Popstar Rihanna des versuchten Mordes beschuldigt

Frau nach Schüssen auf Haus von Popstar Rihanna des versuchten Mordes beschuldigt


Frau nach Schüssen auf Haus von Popstar Rihanna des versuchten Mordes beschuldigt
Frau nach Schüssen auf Haus von Popstar Rihanna des versuchten Mordes beschuldigt / Foto: © AFP/Archiv

Nach den Schüssen auf das Haus von Popstar Rihanna in Los Angeles ist die Verdächtige offiziell des versuchten Mordes beschuldigt worden. Wie die Staatsanwaltschaft der US-Westküstenmetropole am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, werden der 35-jährigen Frau außerdem tätliche Angriffe mit einer halbautomatischen Schusswaffe, der Beschuss eines bewohnten Gebäudes und der Beschuss eines Fahrzeugs mit Insassen zu Last gelegt.

Textgröße ändern:

Die Frau aus dem US-Bundesstaat Florida hatte nach Polizeiangaben am Sonntag am hellichten Tag aus einem Auto heraus mit einem Sturmgewehr vom Typ AR-15 mehrere Schüsse auf Rihannas Anwesen in Beverly Hills abgegeben, in dem die Sängerin zusammen mit dem Rapper A$AP Rocky und den drei gemeinsamen Kindern lebt. Auf Aufnahmen vom Tatort waren Einschusslöcher im Eingangstor des Anwesens zu sehen. Medienberichten zufolge war Rihanna zum Zeitpunkt des Angriffs zu Hause.

Die Verdächtige wurde nach Angaben der Polizei eine halbe Stunde nach dem Vorfall in einem Einkaufszentrum festgenommen. Die Staatsanwaltschaft legte nun eine Kaution von gut 1,8 Millionen Dollar (1,6 Millionen Euro) fest, die Frau darf zudem keinen Kontakt zu Rihanna aufnehmen. Am 25. März soll sie erstmals vor Gericht erscheinen.

Wie die Promi-Website TMZ berichtete, war die Verdächtige in der Vergangenheit in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden und hatte das Sorgerecht für ihr damals zehnjähriges Kind verloren. Auf ihrer Facebook-Seite finden sich zahlreiche Videos und Posts, die sich auf Prominente wie Rihanna, Kim Kardashian und Cardi B beziehen. In einem Video behauptet sie, Rihanna wolle sie umbringen.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen

Die US-Kette Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen. Das Unternehmen habe ihr "Café-Portfolio in Nordamerika sorgfältig geprüft", hieß es am Donnerstag auf der Unternehmenswebseite in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Begründet wurde der Schritt unter anderem mit fehlenden Umsätzen. Daher sei beschlossen worden, "bis Ende der Woche etwa 250 Cafés" zu schließen. Das ist rund ein Prozent der mehr als 18.000 Cafés in Nordamerika.

Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen

Ein Gericht in Kroatien hat die Auslieferung eines Ukrainers genehmigt, dem in Deutschland eine Beteiligung an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gasleitungen in der Ostsee vorgeworfen wird. Wie der Anwalt von Wolodymyr Z., Ljubo Pavasovic Viskovic, am Donnerstag mitteilte, erging der Gerichtsbeschluss bereits am 18. September. Der Anwalt kündigte an, Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts der Adriastadt Pula einzulegen.

CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen

Journalisten von CNN, MS NOW und der Plattform Politico haben wieder Zugang zum Weißen Haus: Die beiden US-Sender teilten am Donnerstag mit, ihre Reporter seien wieder hineingelassen worden. Das Weiße Haus erklärte, dies gelte auch für die Plattform Politico, die zum Springer-Konzern gehört.

Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht

Trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie der Plattform Politico weiterhin den Zugang verweigert. Die Medien erklärten, ihren Reportern sei am Donnerstag der Eintritt verwehrt worden, als sie über den Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping berichten wollten. Sie beantragten daraufhin eine Eilanhörung vor Gericht. US-Präsident Donald Trump hatte den drei Medien "Falschinformationen" vorgeworfen und ein Hausverbot verhängt.

Textgröße ändern: