The National Times - Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution

Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution


Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution / Foto: © AFP/Archiv

Bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution in Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben Ermittler drei Menschen festgenommen. Sie kamen in Untersuchungshaft, wie die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main und die Staatsanwaltschaft Aachen am Dienstag mitteilten. Insgesamt wird in dem Komplex gegen zwei Männer und zwei Frauen ermittelt.

Textgröße ändern:

Die beiden Frauen und einer der Männer sollen Räume für die illegalen Bordelle zur Verfügung gestellt und entsprechende Anzeigen auf Erotikplattformen geschaltet haben. Der vierte Verdächtige soll als Vermieter über einen längeren Zeitraum hinweg Wohnungen zur Verfügung gestellt haben.

Seit Februar wird in dem Fall wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Zahlreiche Menschen aus China sollen zur Prostitution nach Deutschland geschleust worden sein.

Neun Objekte wurden am Dienstag durchsucht. Dabei trafen die Einsatzkräfte auf fünf Frauen aus China, die sich illegal in Deutschland aufhielten. Gegen eine von ihnen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein in Bayern vor. Sie konnte die Strafe zahlen und entging einer Haft.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern

Bei einem nächtlichen Brand in einem Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Patienten ums Leben gekommen. Bei einem der beiden handle es sich um einen 85-jährigen Mann, teilte die Polizei am Donnerstag in Rostock mit. Die Identifizierung des zweiten toten Menschen daure noch an.

Linke zu Reformen: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen

Die Linke hat mit scharfer Kritik auf die Pläne der Bundesregierung reagiert, das Informationsfreiheitsgesetz zu ändern. Das sei ein "Angriff auf die Pressefreiheit und auf das Recht der Öffentlichkeit, staatliches Handeln zu kontrollieren", erklärte Fraktionsvize Clara Bünger am Donnerstag. Damit wolle sich die Regierung "unangreifbar machen". Das Gesetz werde nicht wie zuvor vereinbart weiterentwickelt, "sondern ausgehöhlt".

Ermittler vermuten ukrainischen Plan hinter Nord-Stream-Anschlägen

Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass die Pläne für die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Das geht aus Einzelheiten der Anklage gegen einen früheren ukrainischen Offizier hervor, welche die Karlsruher Behörde am Donnerstag veröffentlichte. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.

Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert

Mit einer gemeinsamen Aktion sind das Bundeskriminalamt und die Polizeien der Länder gegen sexualisierte Gewalt an zuvor betäubten Opfern vorgegangen. Im Fokus der Ermittlungen im internationalen Kontext stehen Verdächtige, die ihre Opfer teils über Jahre hinweg betäubt und anschließend sexuelle Gewalt an ihnen ausgeübt haben sollen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Textgröße ändern: